St. Josef entwickelt neuen Verband

Mehr als zwei Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen Wunden. Derzeit fehlen oft noch objektive Parameter und differenzierte Kontrollmöglichkeiten, die eine individualisierte Versorgung erlauben. Vor diesem Hintergrund haben mehrere Partner aus Wissenschaft, Industrie und Kliniken das Projekt „vulnusMON“ gestartet. Es wird vom Bundesforschungsministerium gefördert und ist auf drei Jahre angelegt. Medizinischer Projektpartner ist die Universitätsklinik für Dermatologie im St. Josef-Hospital unter Leitung von Prof. Eggert Stockfleth.

Mehr als zwei Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen Wunden. Derzeit fehlen oft noch objektive Parameter und differenzierte Kontrollmöglichkeiten, die eine individualisierte Versorgung erlauben. Vor diesem Hintergrund haben mehrere Partner aus Wissenschaft, Industrie und Kliniken das Projekt „vulnusMON“ gestartet. Es wird vom Bundesforschungsministerium gefördert und ist auf drei Jahre angelegt. Medizinischer Projektpartner ist die Universitätsklinik für Dermatologie im St. Josef-Hospital unter Leitung von Prof. Eggert Stockfleth.

Ziel des Projekts ist es, ein Sensorpflaster zu entwickeln, mit dem die Wundheilung auch unter dem Verband im klinischen und ambulanten Alltag z. B. hinsichtlich drohender Infektionszeichen überwacht werden kann. Zusätzlich soll beim Wechsel des Verbands ein Video der Wunde aufgenommen und mit Bildanalysetools ausgewertet werden. Auf Basis dieser objektiven Sensorparameter und Bildanalysetools können Ärzte und Pflegekräfte die weiteren Entscheidungen zur Wundversorgung treffen. „Es ist eine Art intelligentes Pflaster“, sagt Projektleiterin Prof. Stefanie Reich-Schupke.

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