Osterfeuer

Osterfeuer beim Linden-Dahlhauser Kanuclub zieht Besucher an

Gemütlich ging es zu beim Osterfeuer des Linden-Dahlhauser Kanu-Clubs. Der Verein hatte für ausreichend Verpflegung der Besucher gesorgt.

Gemütlich ging es zu beim Osterfeuer des Linden-Dahlhauser Kanu-Clubs. Der Verein hatte für ausreichend Verpflegung der Besucher gesorgt.

Foto: Dietmar Wäsche

Dahlhausen.   Die Veranstaltung dient auch der Kontaktpflege im Stadtteil. Mehrere hundert Teilnehmer wissen die Gastfreundschaft des Vereins zu schätzen.

Die Stimmung und das Wetter sind gut an diesem Abend. „Es sind mindestens 350 Besucher gekommen. Das sind rund hundert mehr als letztes Jahr“, sagt Johannes Montag, Bootshauswart beim Linden-Dahlhauser Kanuclub (LDKC). Der Steuermann von Drachen- und Elefantenbooten ist schon seit Jahrzehnten Mitglied des Vereins und kümmert sich um das Osterfeuer.

Eine feste Adresse im Stadtteil

Der 69-Jährige, der unter den Kanuten liebevoll „Johnny“ genannt wird, hat vorgesorgt: Er trägt Brandschutzkleidung und zur Sicherheit liegt ein Gartenschlauch bereit. Um sechs Uhr zündet der gelernte Dreher das Osterfeuer an, das zu größten Teilen aus Treibgut besteht. Kinder, die ihm zu neugierig sind und zu nah ans Feuer gehen, hält er auf Abstand.

Der Verein hat nicht nur das Osterfeuer zu bieten, sondern für seine Besucher auch Speisen und Getränke vorbereitet und für ausreichend Tische und Bänke gesorgt. „Der LDKC ist eine feste Adresse im Stadtteil“, sagt Bezirksbürgermeister Mark Gräf (SPD). „Jung und Alt kommen hier zusammen, und seitdem die Baucontainer, die im Zuge des Umbaus des S-Bahnhofs für einige Jahre zwischen Vereinshaus und der Ruhr auf der Wiese standen, weg sind, herrscht hier regelrechte Ruhr-Romantik“, so Gräf weiter. Die Atmosphäre ist tatsächlich besonders. Einige Menschen sitzen auf der Wiese zwischen der Ruhr und dem eigentliche Festgelände. Nicht alle von ihnen haben dabei Vereinsbezug.

Nicht nur Mitglieder sind dabei

Eine Gruppe junger Ruderinnen und Ruderer aus dem Verein sitzt gemeinsam auf einem Anhänger. „Ich bin seit 13 Jahren dabei. Die Gemeinschaft und Unterstützung, die ich im Verein erfahre, bedeuten mir sehr viel“, sagt der 21-jährige Maschinenbaustudent Jan Finkenberg. „Außerdem tut man etwas für seinen Körper“, ergänzt sein 22-jähriger Vereinsfreund und angehender Polizist, Richard Zimmermann.

Auch Leute, die den Verein noch gar nicht kennen, sind heute gekommen. „Wir sind vor kurzem erst in das Neubaugebiet gezogen“, sagt Ulrike Mattern, die mit ihrem Mann, ihrer Tochter und den Enkelkindern gekommen ist.

Besucher können Kontakte knüpfen

„Das ist eine gute Möglichkeit, die Nachbarn kennenzulernen“, so Mattern weiter. Während einige neue Kontakte knüpfen, geht es anderen um Kontaktpflege. Reinhold Brall ist schon mindestens zum fünften Jahr in Folge hier. Mit seiner Frau ist er gekommen, um Bekannte zu treffen. „Das schöne große Feuer ist hier schon besonders“, sagt Brall, der auch nächstes Jahr auf jeden Fall wiederkommen möchte.

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