Neubau

Oekey-Bebauung in Wiemelhausen ist reine Familiensache

Freuen sich über die Fortschritte auf der Baustelle: (von links) Karolin Schenuit, Dorothee Schenuit, Lorena Schenuit, Thiemo Schenuit, Architekt Dietrich Düllmann, Michaela Wallon und Karl-Heinz Schenuit.

Foto: Dietmar Wäsche

Freuen sich über die Fortschritte auf der Baustelle: (von links) Karolin Schenuit, Dorothee Schenuit, Lorena Schenuit, Thiemo Schenuit, Architekt Dietrich Düllmann, Michaela Wallon und Karl-Heinz Schenuit. Foto: Dietmar Wäsche

Wiemelhausen/Steinkuhl.   Die Schenuits aus Stiepel lassen an der Unistraße ein Haus mit 31 Wohnungen errichten. Hier sollen alle Generationen unter einem Dach leben.

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Der Rohbau wächst und wächst. Wer öfter auf Universitätsstraße an der U35-Haltestelle Brenscheder Straße vorbeifährt, dem werden die baulichen Fortschritte aufgefallen sein. Dort, wo früher das Hotel-Restaurant Haus Oekey stand, entsteht etwas Neues: ein viergeschossiges Haus mit 31 Wohnungen.

Der Neubau ist eine reine Familienangelegenheit. Die Schenuits aus Stiepel, denen das Grundstück in vierter Generation gehört, haben sich zu einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) zusammengetan, um das Projekt in Eigenregie zu stemmen. Nachdem Gastronom Helmut Wicherek Ende 2015 sein Engagement im Haus Oekey aus gesundheitlichen Gründen beendete, war den Scheniuts schnell klar, dass es Zeit ist für einen Neuanfang.

Abriss und Neustart

„Die Bettenanzahl im Hotel war zu klein“, sagt Karl-Heinz Schenuit. „Zudem war das Haus renovierungsbedürftig.“ Eine Runderneuerung hätte sich nicht gerechnet. Also entschied sich Familie Schenuit für Abriss und den Neustart mit einem Wohnhaus. Die Schenuits leben zurzeit mit drei Generationen in einem Bauernhaus in Stiepel. Diese Gemeinschaftsphilosophie soll in den Neubau weitergetragen werden, indem Studenten, Senioren und kleinen Familien ein neues Zuhause geboten wird.

Die insgesamt 1850 Quadratmeter Wohnfläche werden barrierefrei und zum Teil auch rollstuhlgerecht sein. Es gibt zwei Aufzüge. Es entstehen 18 Wohnungen mit 78 bis 99 Quadratmetern Größe und 13 vollmöblierte, ca. 30 Quadratmeter großen Einraumwohnungen für Studenten. „Das bietet sich bei der Lage in Uni-Nähe ja an“, sagt Dorothee Schenuit.

Haus soll im Herbst fertig sein

Fünf Familienmitglieder sind in das Neubau-Projekt eingebunden. „Plus unsere zukünftige Schwiegertochter“, ergänzt Dorothee Schenuit. „Das ist geballte Familienpower.“ Jeder habe Mitspracherecht.

Die Vermarktung der Wohnungen liegt in Händen von Karolin Schenuit. „Wir haben damit aber noch nicht begonnen“, sagt die 27-Jährige. Gleichwohl gibt es erste Anfragen. Es spricht sich ja herum, dass gebaut wird. Das fehlende Bauschild mit entsprechenden Informationen werde bald aufgestellt, versichert Architekt Dietrich Düllmann. „Wir kamen noch nicht dazu.“

Im März wollen die Schenuits mit dem Rohbau durch sein, im Herbst sollen die Wohnungen bezogen werden können. Die Neumieter erwartet ein Niedrigenergiehaus mit eigenem Blockheizkraftwerk, Glasfaserkabel-Anschluss und eventuell auch Ladestationen für Elektro-Fahrzeuge. Architekt Düllmann: „Die Gespräche mit den Stadtwerken laufen.“

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