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Nach Autorennen mit bis zu 200 km/h sucht die Polizei Zeugen

„Autorennen gehören nur auf eine Rennstrecke und nicht in den öffentlichen Verkehrsraum!“, sagt die Polizei.

„Autorennen gehören nur auf eine Rennstrecke und nicht in den öffentlichen Verkehrsraum!“, sagt die Polizei.

Foto: Henning Kaiser

Weiterhin sucht die Polizei Zeugen zu einem Autorennen mit bis zu 200 km/h in der Innenstadt. Die Sportwagen sind seit zehn Tagen sichergestellt.

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Die Polizei sucht weiterhin Zeugen, die das lebensgefährliche Autorennen in der Nacht des 31. März von der Innenstadt nach Höntrop beobachtet haben. Damit wandte sich die Polizei am Freitag (12.) an die Öffentlichkeit.

Ihrer Darstellung nach waren zwei Bochumer (27, 30) gegen 0.25 Uhr über die Alleestraße und die Essener Straße „gekachelt“, mit bis zu 200 km/h. Sie fuhren einen schwarzen Jaguar F-Type und einen weißen Mercedes GT AMG mit jeweils 450 PS. „Mit durchdrehenden Reifen beschleunigten die beiden Bochumer die Autos extrem und lieferten sich mit stark überhöhter Geschwindigkeit ein Rennen durch die Stadt“, so ein Polizeisprecher. „Im Zick-Zack überholten sie dabei rücksichtslos unbeteiligte Autos und bremsten andere Fahrzeuge durch ihr Fahrverhalten aus.“

Beschuldigte mussten ihre Führerscheine abgeben

Durch hinterherfahrende Polizeibeamte wurden sie im Bereich Wattenscheider Straße / Stephanstraße angehalten. Die Autos, die den Beschuldigten selbst gehören, sind bis heute sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft hat noch nicht entschieden, ob sie dauerhaft eingezogen werden. Die Beschuldigten mussten auch ihren Führerschein abgeben.

Die Polizei: „Autorennen gehören nur auf eine Rennstrecke und nicht in den öffentlichen Verkehrsraum!“

Zeugenhinweise an die Polizei: 0234/909 5289.

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