Elf Neuproduktionen in der ersten Spielzeit: Es ist ein ambitioniertes und vor allem ein strammes Programm, das sich Hans Dreher für sein Debüt als Chef des Prinz-Regent-Theaters auferlegt hat.
Unter seiner umstrittenen, aber künstlerisch herausragenden Vorgängerin Romy Schmidt war das Theater in die Reihe der wichtigsten freien Bühnen des Landes gerückt. Mit betont ruhiger Hand will Dreher jetzt dafür sorgen, dass das so bleibt. Und gleichzeitig will er beweisen, kein Kandidat aus der dritten Reihe zu sein, für den manche ihn angesichts der etwas schlichten „Bochumer Lösung“ in der Schmidt-Nachfolge gehalten haben.


