Kino-Premiere

Kinofilm "Nicht mein Tag" feiert Premiere in Bochum

Hier sitzen die Hauptdarsteller in der ersten Reihe: "Nicht mein Tag" hat am Sonntagabend im Bochumer UCI Weltpremiere gefeiert.

Hier sitzen die Hauptdarsteller in der ersten Reihe: "Nicht mein Tag" hat am Sonntagabend im Bochumer UCI Weltpremiere gefeiert.

Foto: Andreas Rentz/Getty Images for Sony Pictures

Bochum.   "Nicht mein Tag" - der neue Film von Peter Thorwarth feierte am Sonntag in Bochum Premiere. Wie auch Thorwarths Film "Bang Boom Bang" spielt seine neueste Produktion im Ruhrpott. Auf dem roten Teppich in Bochum zeigten sich Ralf Richter, Axel Stein, Jasmin Gerat und Moritz Bleibtreu.

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Axel Stein ist viel kleiner als er im Fernsehen oder Kino immer aussieht. Das ist ein normales Phänomen. 173 Zentimeter misst er und ist damit genauso groß wie Moritz Bleibtreu, sein Filmpartner in „Nicht mein Tag“. Die Körperhöhe aber interessiert vor/im der UCI-Kinowelt in Bochum aber ohnehin keinen. Hier findet gerade mal eben nicht nur die Premiere, sondern gleich die „Weltpremiere“ des neuen Films von Peter Thorwarth statt. Weltstadt Bochum. Ganz Ruhrgebiet aber hält sich die Aufregung der Fans im Rahmen. Beim VfL wäre mehr los.

Es ist dennoch ein „Heimspiel“ für Thorwarth. Er hat „Bang Boom Bang“ gemacht, einen Film, der ebenso wie seine neueste Produktion im Ruhrgebiet spielt. Der Film hat bereits ein Siegel, für das sein neuer Film verdammt gut sein muss, um es ebenso aufgepappt zu bekommen: Er hat Kultstatus erreicht, läuft immer noch jeden Freitag im UCI. Die Fans, die diese Vorstellung immer und immer wieder besuchen, sprechen den Film mit.

Ralf Richter nimmt sich Zeit für die Fans

Gerade die Passagen von Ralf Richter. Der spielt in Bang Boom Bang „Kalle Grabowski“. Er ist auch beim „Nicht mein Tag“ dabei und nun auch auf dem Roten Teppich, in Jeans und Kapuzenpulli mit Aufschrift: Grabowski –- Streetwear. So viel Werbung muss/darf sein. Er kommt vielleicht deshalb kaum voran. Er nimmt sich Zeit, lässt sich bereitwillig umarmen, anfassen, ablichten, ansprechen, befragen. Er schreibt Autogramme auf Mobiltelefone, Arme, Hefte, T-Shirts. Axel Stein kommt dagegen fast hyperaktiv rüber. Als Bleibtreu und Jasmin Gerat für die Presse posieren, gibt er sich zunächst auch als Fotograf aus, ruft hysterisch „rechts, rechts“, drängt sich dann ins Bild und macht mit seinem Handy Fotos. So wie ganz viele der Fans, der Besucher.

Das Kino am Ruhr Park hat nicht den Flair der Lichtburg Essen. Der Rote Teppich macht im UCI in Bochum Kurven, sieht dadurch recht kurz aus. Ausreichend Menschen , es sind mehrere Hundert, kommen dennoch recht nahe an die Schauspieler, die A-, B-, C- Prominenz heran, die da über den Teppich geht.

Rald Husmann schrieb die Romanvorlage

Katharina Lamparski (55) gehört auch zu den Beobachtern. Sie ist mit ihrem Mann da. Sie aber wartet nicht auf Stein, Richter oder Bleibtreu. Sie hofft, Ralf Husmann zu sehen. Der hat die Romanvorlage geschrieben. „Ich bin mit ihm zur Schule gegangen“, erzählt sie, und dass sie an diesem Sonntag dann auch gar nicht in den Film gehen wird. „Das wird uns zu spät. Wir machen das irgendwann in der Woche in Dortmund.“ Den Roman zum Film hat sie bereits 2009 gelesen. „Das war damals im Urlaub Familienlektüre.“ Die Befürchtung, dass der Film im Vergleich zum Buch abfällt, hat sie nicht. „Dafür ist der Regisseur zu gut und die Besetzung auch.“ Da kann Axel Stein noch so klein aussehen.

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