Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben gemeinsam mit einem internationalen Recherchebündnis eine chinesische Spionage-App entschlüsselt. Die Anwendung mit dem Namen „Fengcai“ – deutsch: sammelnde Honigbienen – soll nach Angaben der Forscher Smartphones auf „verdächtige Dateien“ überprüfen.

Den Anstoß für die Forschungen hatte ein über Kirgistan nach China einreisender Leser der Süddeutschen Zeitung gegeben. Er musste bei der Einreise sein entsperrtes Handy an einen Grenzbeamten übergeben, heißt es. Der installierte dann wohl die Spionage-App.