Es ist still geworden um einen, der gern den Lauten macht: Auf der Facebook-Seite für den Film „Grabowski - Alles für die Familie“, das Spin-Off-Projekt von Ralf Richter rund um die Kultfigur aus dem Klassiker „Bang Boom Bang“, stammt der jüngste Eintrag aus dem vergangenen November. Noch immer wundern sich dort Fans, was aus ihrem Geld geworden ist, das sie einst bei der Crowdfunding-Aktion für die Finanzierung spendierten. Rund um den 15. Jahrestag der Premiere von „Bang Boom Bang“ vor fünf Jahren kündigte Richter sein Projekt an. Jetzt zum „20. Geburtstag“ des Klassikers, der am 23. August im UCI groß gefeiert wird, gibt es noch lange keinen fertigen „Grabowski“-Film. Ein schlechtes Zeichen sei das nicht, sagt Richter. Und es sei auch nicht überraschend.
Zum aktuellen Stand des Projekts berichtet Richter, dass das Drehbuch inzwischen fertig sei: „Die Story ist gut geworden. Hätten wir schon vor einem Jahr gedreht, wäre es lange nicht so gut geworden.“ Eine Ruhrpott-Gangster-Komödie soll es bekanntlich werden, in der die Charaktere, die Richter in der sogenannten Unna-Trilogie von Peter Thorwarth spielt, zusammengebracht werden: der schwerkriminelle und höchst gewalttätige Kalle Grabowski aus „Bang Boom Bang“, der gleichnamige unorthodoxe Bauarbeiter aus „Was nicht passt, wird passend gemacht“ und der Lude Harry aus dem Serien-Abschluss „Goldene Zeiten“.


