Fahrradverkehr

Corona: Rad-Aktivisten in Bochum setzen auf Vortrag im Netz

Demonstrationen wie im August 2019 (Foto) sind derzeit nicht möglich.

Demonstrationen wie im August 2019 (Foto) sind derzeit nicht möglich.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Bochum.  Bochum soll fahrradfreundlicher werden. Dafür möchten sich Rad-Aktivisten auch in Corona-Zeiten einsetzen. Veranstaltung findet im Netz statt.

Der Fahrradverkehr in Bochum soll besser werden. Das fordern Rad-Aktivisten der Initiative „Radwende". Fahrradfahren sei in Bochum oft nicht einfach. Es gebe zwar Verbesserungen in der Bochumer Verkehrsplanung, wie zum Beispiel die radverkehrsfreundlichere Umgestaltung der Bessemer Straße, teilt die Initiative mit.

„Andererseits gibt es auch zahlreiche Negativbeispiele, die zeigen, dass das große Potential von Fahrrädern als Alltags-Transportmittel auch bei aktuellen Verkehrsplanungen offensichtlich noch nicht so richtig erkannt wurde", so die Initiative weiter. Aus diesem Grund möchten die Mitglieder auf die Entwicklung in anderen Städten schauen. Aufgrund des Coronavirus soll ein geplanter Vortrag nun im Internet stattfinden.

Vortrag mit Blick auf die Radverkehrsplanung in Karlsruhe

Am Samstag, 18. April, hält Christian Büttner von ADFC Karlsruhe einen Vortrag über die Radverkehrsplanung in seiner Stadt. Die Veranstaltung wird um 18 Uhr bei Youtube auf dem Kanal „Radwende Bochum" als livestream angeboten. Fragen an Christian Büttner können im Vorfeld per E-Mal an radwende-bochum@zeromail.org geschickt werden. Im Anschluss an den Vortrag gebe es ebenfalls nochmal die Möglichkeit, Fragen zum Thema zu stellen, so die Aktivisten.

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