POLITIK

CDU Bochum sorgt sich um Brücken und Sicherheit in der City

Dauer-Brückenbaustelle Wittener Straße. Die Bochumer CDU will wissen, ob weitere Behinderungen drohen.

Dauer-Brückenbaustelle Wittener Straße. Die Bochumer CDU will wissen, ob weitere Behinderungen drohen.

Foto: Haumann

Bochum.   Marode Brücken, drohende Fahrverbote und Sicherheit in der Bochumer Innenstadt. Zum Auftakt des Jahres 2019 packt die CDU heiße Themen an.

Tempo 50 auf der Unistraße und seit Jahren schon Behinderungen an der Wittener Straße – marode Brücken gehen Verkehrsteilnehmern in Bochum auf die Nerven.

Wenn die CDU heute im Vorstand der Ratsfraktion die politische Arbeit aufnimmt und eine Agenda für 2019 erstellt, steht das Brücken-Dilemma auf der Tagesordnung oben. „Droht uns hier ein Verkehrskollaps?“, fragt sich der Vorsitzende von Ratsfraktion und Partei, Christian Haardt. Die CDU werde eine Anfrage an die Verwaltung stellen, um zu erfahren, ob es möglicherweise in den kommenden Monaten weitere Behinderungen im Bochumer Straßenverkehr geben wird.

Auch die Herner Straße ist ein Thema

Zweites Topthema ist der Umgang mit den städtischen Anteilen an der Steag. Die Stadt müsse für einen möglichen Ausstieg vorbereitet sein, sagt Haardt.

Die Gespräche der Christdemokraten drehen sich heute zudem um Tempo 30 auf der Herner Straße und das drohende Fahrverbot dort sowie die stockende Entwicklung in der Bochumer Innenstadt. Haardt: „Wir wollen wissen, wann da endlich etwas passiert. Das Justizzentrum steht seit über einem Jahr leer.“

Auch Maßnahmen zur Sicherheit von Großveranstaltungen in der City will die CDU hinterfragen. Zuletzt sicherten mobile Sperren aus Israel den Bochumer Weihnachtsmarkt. „Aber reicht das in zwei Jahren noch aus? Und was ist mit verkaufsoffenen Sonntagen?“, fragt Haardt. Die CDU könnte sich ein System mit beweglichen Pollern vorstellen – auch für das Bermudadreieck.

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