Haushalt

Bochums beschließt Doppelhaushalt – der ist nun genehmigt

Der Doppelhaushalt der Stadt Bochum ist genehmigt worden. Bereits im Dezember war er im Rat der Stadt beschlossen worden.

Der Doppelhaushalt der Stadt Bochum ist genehmigt worden. Bereits im Dezember war er im Rat der Stadt beschlossen worden.

Foto: Klaus Pollkläsener / FUNKE Foto Services

Bochum.  Die Bezirksregierung Arnsberg hat Bochums Doppelhaushalt für die Jahre 2023/24 offiziell genehmigt. Damit ist eine letzte Hürde genommen.

Die Bezirksregierung Arnsberg hat als zuständige Aufsichtsbehörde den Doppelhaushalt der Stadt Bochum für die Jahre 2023/24 genehmigt. Der Rat der Stadt hatte ihn bereits am 15. Dezember beschlossen. Mit der Veröffentlichung im Amtsblatt ist die Haushaltssatzung nun ab dem 24. Januar rechtswirksam in Kraft.

1,71 Milliarden Euro (2023) und 1,74 Milliarden Euro (2024) an Einnahmen und Ausgaben werden für die kommenden beiden Jahre vorausgesagt. So sind etwa Investitionen in die Infrastruktur in Höhe von insgesamt fast 900 Millionen Euro vorgesehen: 217 Millionen Euro in Schulen, 185 Millionen in Straßen, Brücken und Abwasseranlagen, 80 Millionen in den Sport und 46 Millionen in die Stadtentwicklung und Wohnbaulandmaßnahmen. „Bochum hat mit der wirtschaftlichen Stabilisierung eine größtmögliche finanzielle Eigenständigkeit und Flexibilität bei der Realisierung der zahlreichen zukunftsweisenden Projekte“, so heißt es von der Stadt.

Aufgrund der weiterhin zu bewältigenden Folgen aus der Pandemie und aus dem Angriffskrieg auf die Ukraine sowie eines deutlichen Zinsanstiegs nach jahrelanger Niedrigzinsphase müsse das Ziel aber weiterhin darin bestehen, den städtischen Haushalt auch nachhaltig zukunftssicher zu gestalten.

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