Radverkehr

Bochum: Stark genutzte Springorum-Trasse soll breiter werden

Die Springorum-Trasse wird sehr stark von Radfahrern genutzt. Weil sie stellenweise sehr schmal ist,  gibt es regelmäßig Konflikte mit Fußgängern.

Die Springorum-Trasse wird sehr stark von Radfahrern genutzt. Weil sie stellenweise sehr schmal ist, gibt es regelmäßig Konflikte mit Fußgängern.

Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Bochum.  Die bei Fußgängern und Radfahrern beliebte Springorum-Trasse soll verbessert werden, etwa breiter werden. Zwei Ratskandidaten schlagen das vor.

Wegen ihrer großen Beliebtheit und hohen Auslastung soll die Springorum-Trasse in Bochum verbessert werden. Das schlagen die SPD-Ratskandidaten für die Südinnenstadt und für das Ehrenfeld, Alexander Knickmeier und Jens Matheuszik, vor.

Eine weitere Aufwertung der Trasse könne künftig die zunehmende Zahl an Fußgänger und Radfahrer aufnehmen. Allein am vorigen Sonntag seien auf Höhe der Querenburger Straße rund 3350 Radfahrer gezählt worden – „ ein neuer Rekord“.

Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmer drohen

„An vielen Stellen ist zu beobachten, wie Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmern drohen, wenn der Platz nicht ausreicht. Hier müssen wir dringend investieren und die Trasse weiter ausbauen“, so Knickmeier.

Die Trasse solle, wo möglich, verbreitert werden. Matheuszik: „An vielen Stellen, zum Beispiel wenn man aus dem Ehrenfeld auf die Trasse kommt, sehen wir, dass diese an den Seiten ebenerdig weiterläuft. Da sollte eine Verbreiterung relativ kostengünstig möglich sein. Überholvorgänge würden dort dann viel entspannter verlaufen.

Radfahrer sollten teilweise Vorfahrt vor Autos bekommen

Außerdem sollte die Verkehrsführung an die Zahl der Verkehrsteilnehmer angepasst werden. Dort, wo Radfahrer in der Mehrheit sind (etwa Querenburger Straße oder Springorum-Allee), sollte geprüft werden, ob sie an den Überquerungen nicht auch Vorfahrt bekommen sollten.

Als dritten Punkt schlägt Knickmeier eine neue Anrampung der Springorum-Trasse an der Wittener Straße auf Höhe des Rewe-Marktes vor. So könne eine zusätzliche autofreie Verbindung zu den Einkaufsmöglichkeiten auf der Wittener Straße für den Stadtteil geschaffen werden.

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