Coronavirus

Bochum: Kunden hamstern Klopapier, Inzidenzwert nun bei 57,6

Die Corona-Zahlen in Bochum steigen weiter an. In Supermärkten wächst wie im Frühjahr die Nachfrage nach Toilettenpapier.

Die Corona-Zahlen in Bochum steigen weiter an. In Supermärkten wächst wie im Frühjahr die Nachfrage nach Toilettenpapier.

Foto: Olaf Ziegler / FUNKE Foto Services

Bochum.  Bochum liegt auch am Wochenende über dem kritischen Corona-Inzidenzwert von 50. Derweil wird in den Einkaufsmärkten wieder Klopapier gehortet.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Bochum ist am Wochenende erneut deutlich gestiegen. Laut Stadt lag der Inzidenzwert am Sonntagnachmittag bei 57,6. Das Robert-Koch-Institut hatte die Rate am Morgen sogar bei 60,2 gesehen.

Laut Stadt waren oder sind nun 1744 Bochumerinnen und Bochumer nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 47 Ansteckungen mehr als am Freitag. Innerhalb einer Woche bedeutet dies einen Anstieg von 214 Fällen: Bis zum vergangenen Sonntag (11.) waren in Bochum 1530 Frauen und Männer positiv getestet worden. Die Inzidenzrate lag bei 38.

Aktuell sind 325 Bürger infiziert. Die schweren Krankheitsverläufe häufen sich wieder: 19 Patienten müssen in Krankenhäusern versorgt werden, davon acht auf der Intensivstation. 1391 Menschen gelten als genesen. Es bleibt bei 24 Todesfällen, die auf Covid-19 zurückzuführen sind.

Corona in Bochum: Sperrstunde ab 23 Uhr

Die Gesundheitsbehörden gehen von weiter steigenden Infektionszahlen aus. Bochum bliebe mit einer Rate über 50 damit vorerst ein Risikogebiet, für das verschärfte Beschränkungen gelten – darunter eine Sperrstunde, die am Wochenende erstmals umgesetzt wurde..

Corona und Klopapier: Nachfrage in Supermärkten steigt

Derweil bestätigten Supermärkte in Bochum: „Die Menschen fangen wieder an zu horten.“ Bei Edeka Burkowski mit einem Markt an der Alleestraße berichtet Vertriebsleiter Turan Can von einem Plus von 200 Prozent beim Verkauf von Hygieneartikeln, vor allem Klopapier und Küchenrollen. Auch Nudeln und Mehl seien stark gefragt. „Es ist fast wieder so wie zu Beginn der Pandemie“, so Can. Aktuell sei der Nachschub mit Neuware gesichert; es gebe keine Engpässe. Halten die Hamsterkäufe an, müsse aber wieder eine Höchstabgabemenge eingeführt werden.

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