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Bochum: Rund 400 Teilnehmende bei „Demo gegen Impfdiktatur“

Rund 400 Personen haben laut Polizei an der Demonstration vor der Rathaus in Bochum sowie in der Innenstadt teilgenommen. 

Rund 400 Personen haben laut Polizei an der Demonstration vor der Rathaus in Bochum sowie in der Innenstadt teilgenommen. 

Foto: Carolin Rau / WAZ

Bochum.  Vor dem Bochumer Rathaus startete am Montagabend gegen 18 Uhr die „Demo gegen Impfdiktatur“. Rund 400 Personen haben laut Polizei teilgenommen.

Rund 400 Teilnehmende haben sich am Montagabend, 10. Januar, vor dem Rathaus zur „Demo gegen Impfdiktatur“ versammelt. Diese Zahl teilt die Polizei mit. Die Demonstration führte durch die Innenstadt und umliegende Straßen.

„Wir wollen ein Zeichen setzen, gegen die Maßnahmen, die unverhältnismäßig sind und seit zwei Jahren für eine unerträgliche Spaltung der Gesellschaft sorgen“, erklärte Veranstalter Christian Riepenhoff (55) aus Bochum auf Nachfrage der WAZ. Für die rund zweistündige Demonstration waren keine Programmpunkte geplant. „Es handelt sich um einen stillen Protest“, so Riepenhoff, der auch Mitglied der Bewegung „Querdenken 234“ ist.

Laut Polizei verläuft die Demonstration friedlich. Das bestätigen auch die Beobachtungen unserer Redaktion, ein Großteil der Teilnehmenden hält sich zudem an die Maskenpflicht.

„Demo gegen Impfdiktatur“: Warum Bochumerin teilnimmt

„Ich bin mit dem, was hier in Deutschland passiert, nicht mehr zufrieden“, erklärt eine 57-Jährige Bochumerin, die am zweiten Montag in Folge an der Demonstration teilnahm. Sie ist laut eigenen Angaben dreimal geimpft und keine Corona-Leugnerin. „Ich denke auch, keiner der Menschen hier leugnet Corona“, meint die Frau. Allerdings fühle sie sich entmündigt, zudem seien die Maßnahmen gegen Corona unverhältnismäßig.

Veranstalter Christian Riepenhoff will die Demonstration am kommenden Montag fortsetzen. Bereits vergangene Woche gab es in Bochum einen sogenannten „Montagsspaziergang“ an dem laut Angaben der Polizei etwas weniger als 400 Personen teilnahmen.

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