Etwa 100 Klima-Aktivisten der Fridays-For-Futur-Bewegung starteten am Freitag (6. Mai) vor dem Hauptbahnhof Bochum einen Demonstrationszug. Im Aufruf hatte es ganz explizit den Hinweis auf die NRW-Landtagswahlen in gut einer Woche gegeben. „Wir möchten auf die unzureichende Klimapolitik der Landesregierung aufmerksam machen. Das ist ein Totalversagen“, rief ein Redner kurz vor Beginn der Demo.
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Besuch beim Klima-Camp an der Pauluskirche Bochum
Zwar hatten die Veranstalter mit deutlich mehr Menschen gerechnet, aber häufig schließen sich bei solchen Gelegenheiten immer noch etliche Teilnehmende an. Ziel der Demo mit Zwischenstopp vor dem Schauspielhaus war das „Klima-Camp“ Bochum direkt an der Pauluskirche. Dort machen Klima-Aktivisten seit Tagen auf das Anliegen der FFF-Bewegung aufmerksam.
Als ein konkretes Hauptziel formuliert die Gruppe weiterhin, dass „Lützerath erhalten bleiben muss, da mit dem Abbaggern
der Kohle unter Lützerath
das 1,5-Grad-Ziel von Deutschland nicht erreicht werden kann“, formulierte es Carla Debbeler als eine der Organisatorinnen.
Klima hat Auswirkungen auf die Gesundheit
Gesprochen hat auch Jasmin von der gerade neu gegründeten Gruppe „Health for Future“: „Wer in Gesundheitsberufen arbeitet, spürt schnell, dass es schon jetzt vielfältige Auswirkungen auf die Menschen gibt. Das reicht von mehr Hitzetoten bis zu bestimmten Erkrankungen der Atemwege.“
mike









































