Wohnungsbau

Bezirksvertreter geben grünes Licht für Neubausiedlung

Auf dieser Brache an der Brantropstraße in Weitmar-Bärendorf entstehen Mehrfamilienhäuser und Doppelhaushälften.

Auf dieser Brache an der Brantropstraße in Weitmar-Bärendorf entstehen Mehrfamilienhäuser und Doppelhaushälften.

Foto: Uli Kolmann

Weitmar-Bärendorf.  Auf dem Brachgelände an der Brantropstraße in Weitmar entstehen Mehrfamilienhäuser und Doppelhaushälften. Zunächst wird eine Straße gebaut.

„Grünes Licht“ gab jetzt die Bezirksvertretung Südwest für den Bau einer Siedlung, für die noch in diesem Jahr eine Erschließungsstraße angelegt werden soll. Die Markus Bau GmbH will auf dem ehemaligen Schulgelände an der Brantropstraße, etwa gegenüber den Häusern 15/15a, sechs Mehrfamilienhäuser und zwölf Doppelhaushälften mit insgesamt 87 Wohneinheiten neu bauen.

Das ungenutzte Gelände präsentiert sich derzeit als Brache, die nach dem Abbruch des alten Schulgebäudes immer weiter überwuchert worden ist. Die früheren Wege sind noch erkennbar, auch eine Trafostation steht noch. Für das Bauvorhaben muss eine Erschließungsstraße angelegt werden, zunächst als Baustraße mit einer Zehn-Zentimeter-Bitumen-Deckschicht, endgültig und öffentlich gewidmet dann über insgesamt 120 Meter Länge von der Brantropstraße aus in östlicher Richtung in zwei Bögen und in einen Wendehammer.

Neue Straße wird zum verkehrsberuhigten Bereich

Weil sie nur für die künftigen Wohnhäuser vorgesehen ist, wird die Straße als verkehrsberuhigter Bereich gestaltet. Sie soll 6,5 Meter breit werden, gepflastert und zwei Längsparkstreifen erhalten. Zur Beleuchtung sind sechs Laternen vorgesehen, die Versorgungsleitungen werden an das vorhandene Netz an der Brantropstraße angebunden.

Die Baukosten beziffert die Verwaltung auf 862.000 Euro, davon für Entwässerung und Kanalbau 585.000, für den Straßenbau 250.000 und für die Beleuchtung 27.000 Euro. Die Kosten für die Erschließung soll die Markus Bau GmbH tragen, die dafür die nötigen Flächen von der Stadt kauft.

Die Bauzeit für Straße und Kanal wird auf ein halbes Jahr geschätzt. Mit Beeinträchtigungen für den Verkehr in der Nachbarschaft rechnet die Bauverwaltung nicht, weil das Gebiet nur über eine Gehweg-Überfahrt an der Brantropstraße angeschlossen wird. Die Fertigstellung der Straße nach dem Bau der Häuser wird im Jahr 2021 erwartet.

Auf Nachfrage erfuhr die Bezirksvertretung, dass die konkrete Gestaltung der Siedlung unabhängig von der Beschlussfassung über die Erschließungsstraße ist. Allerdings soll ein Teil der Häuser im öffentlich geförderten Wohnungsbau ausgewiesen werden, die Doppelhaushälften sollen wohl im Inneren der neuen Siedlung liegen.

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