Neue Feuerwache

Baubeginn für neue Feuerwache und Friedhofsverwaltung

Neubau an der Feldmark: Die rechte Spitze wird die neue Feuerwache, links daneben entstehen neue Hallen für den Fuhrpark der Technischen Betrieben. Die bestehenden Gebäude links werden für die Friedhofsverwaltung saniert und modernisiert.

Foto: Redering

Neubau an der Feldmark: Die rechte Spitze wird die neue Feuerwache, links daneben entstehen neue Hallen für den Fuhrpark der Technischen Betrieben. Die bestehenden Gebäude links werden für die Friedhofsverwaltung saniert und modernisiert. Foto: Redering

Altenbochum.   Der Löschzug Altenbochum bekommt langersehnten Standort an der Feldmark. Direkt nebenan entsteht ein Gebäudekomplex für die Friedhofsverwaltung.

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Es geht los. Endlich wird mit dem Bau der neuen Feuerwache in Altenbochum begonnen. Nach 13 Jahren. So lange schon wartet der Löschzug auf einen moderneren Standort an der Feldmark.

Aktuell ist die Freiwillige Feuerwehr in dem maroden alten Schulgebäude an der Alten Wittener Straße in Laer untergebracht, die Jugend am Pappelbusch in Altenbochum.

An der Feldmark, unterhalb des Zentralfriedhofs, entsteht nun ein 600 Quadratmeter großes, zweigeschossiges Gebäude, in dem genug Platz für den Löschzug samt Fuhrpark und die Jugendfeuerwehr ist. Direkt nebenan wird ein neuer Gebäudekomplex (1200 Quadratmeter) für die Technischen Betriebe gebaut. Hier und in den benachbarten Gebäuden am Krematorium, die saniert und modernisiert werden, wird die Friedhofsverwaltung einziehen.

Deutlicher Kostenanstieg

Künftig werden hier rund 130 Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung tätig sein. Auch ihr Fuhrpark mit rund 20 Fahrzeugen und das Materiallager finden in den neuen Hallen Platz. Bislang ist die Friedhofsverwaltung auf 20 Standorte im gesamten Stadtgebiet verteilt. „Die Bündelung unserer Kräfte am neuen Standort ermöglicht eine zeitgemäße, effiziente Logistik und Personalplanung“, so Oberbürgermeister Eiskirch beim Spatenstich. „Damit ist dieser Neubau einer der zentralen Bausteine des Friedhofentwicklungskonzepts, das der Rat im Mai beschlossen hat.“

Mit diesem Konzept reagiere die Stadt auf eine sich verändernde Bestattungskultur und steigende Anforderungen seitens der Hinterbliebenen an die Friedhofsverwaltung. Friedhofsangelegenheiten, so Eiskirch, werden künftig zentral an der Feldmark bearbeitet.

Der städtische Doppelschlag kostet 8 Millionen Euro. 2013 war man noch von 4,5 Millionen Euro ausgegangen. Vor zwei Jahren lag die Schätzung schon bei 6,12 Millionen Euro. OB Eiskirch erklärt die Kostensteigerung mit den vollen Auftragsbüchern der Baufirmen, die es aufgrund des Bau-Booms „von den Seligen nehmen“.

Einzug Ende 2018 geplant

Gerd Werdelmann, Leiter der Technischen Betriebe, nennt den Standort ideal. „Für uns ist die Nähe zum Zentralfriedhof optimal, für die Feuerwehr die gute Verkehrsanbindung“. Zudem hebt er die Synergien des Gemeinschaftsprojektes hervor: „Wir brauchen nur eine Heizzentrale. Und die Feuerwehrleute können den Betriebshof zum Parken mitnutzen.“

Löschzugführer Jörg Börling ist glücklich, dass es losgeht, dass er und sein Team bald umziehen können. In einem Jahr, Ende 2018, soll der Neubau fertig sein. Die Freiwillige Feuerwehr (Löschzug mit 20 Personen, dazu 13 Jugendliche) kann dann relativ schnell rein. Bis die Friedhofsverwaltung komplett eingezogen ist, wird es laut Gerd Werdelmann wohl bis zum Frühjahr 2019 dauern.

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