• Auf dem Husemannplatz in der Bochumer Innenstadt steht ein großes, weißes Zelt
  • Auf den ersten Blick erinnert es an ein Festzelt
  • Der Hintergrund ist jedoch ein anderer: Es soll Bauarbeiten auch bei Regen und Kälte ermöglichen

In der Dunkelheit am frühen Montagabend (13. November) begannen auf dem Husemannplatz in der Bochumer Innenstadt Arbeiten mit schweren Metallprofilen. War an diesem Abend noch nicht so genau zu erkennen, was denn dort passiert, lüftete sich das „Geheimnis“ am Dienstag. Arbeiter errichteten direkt an der Kortumstraße ein großes Zelt, das entfernt an ein Festzelt erinnert. Doch dabei handelt es sich um etwas völlig anderes.

Nach Information der Stadt handelt es sich um eine vorübergehende Einhausung/Überdachung der Tiefgaragendecke, um die notwendigen Abdichtungsarbeiten auch bei Regen und Kälte durchführen zu können.

Das Zelt hat eine Größe von 25 x 20 Metern haben, um eine sinnvolle Bauabschnittsgröße einzurichten. Die Maßnahme dient der Beschleunigung der Arbeiten, um den angestrebten Zeitplan einhalten zu können.

Der Aufbau von oben betrachtet: Am Dienstag, 14. November, wurde das Zelt auf dem Husemannplatz errichtet. Diese Aufnahme entstand gegen Mittag. Wenig später war das Zelt geschlossen.
Der Aufbau von oben betrachtet: Am Dienstag, 14. November, wurde das Zelt auf dem Husemannplatz errichtet. Diese Aufnahme entstand gegen Mittag. Wenig später war das Zelt geschlossen.© WAZ | Michael Weeke

Wie berichtet, soll der komplette Husemannplatz als einer der großen, zentralen Innenstadtplätze Bochums komplett umgestaltet und auf das neue Viktoria-Karree nebenan abgestimmt werden. Geplant ist eine Fertigstellung im Jahr 2025.

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mike