Bochum. Eine Bochumer Beratungsstelle für Prostituierte hat bis in den August geschlossen. Die FDP fordert: „Stadt darf Prostituierte nicht vergessen.“
Die Bochumer Beratungsstelle für Prostituierte „Madonna e. V.“ ist wegen zu hoher Nachfrage bis in den August geschlossen. „Die Stadt sollte kurzfristig und vorübergehend eigenes Personal aus dem sozialen Bereich für Madonna abstellen, um die Beratung zu gewährleisten“, fordert Dennis Rademacher, Spitzenkandidat der FDP für die Bezirksvertretung Bochum-Mitte.
Rademacher (FDP): Stadt sollte kommunalen Hilfsfonds prüfen
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„Viele Sexarbeiterinnen aus dem Ausland fallen durch das soziale Netz. Die Stadt sollte für diese einen kommunalen Hilfsfonds prüfen. Ansonsten sind viele dazu genötigt, illegale Straßen- und Wohnungsprostitution im Umfeld der Innenstadt auszuüben“, so Rademacher weiter. Die sozialen Kosten, wenn sich in der Bochumer Innenstadt erst mal ein illegaler Elendststrich etabliert hat, dürften vielfach höher liegen, als ein kommunaler Hilfsfonds, meint der FDP-Politiker.
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