Der Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und Holocaust-Überlebender, hat nach dem zweiten Weltkrieg entscheidend zur Aufklärung der Nazi-Verbrechen beigetragen. Dabei nahm er ein Risiko für sein eigenes Leben, seine berufliche Existenz und seine Freiheit in Kauf. Das Engagement Bauers und jenes vieler weiterer Personen, die sich Menschenrechtsverletzungen unter Inkaufnahme von Gefahren widersetzten oder immer noch widersetzen, wird in der neugegründeten Fritz-Bauer-Bibliothek in Bochum dokumentiert.
Bei der Bibliothek, die in zwei Wochen in der VHS ihren Start feiert, handelt es sich jedoch nicht um Regalwände voller dicker Bücher, sondern um eine interaktive Datenbank, die online abrufbar ist. Texte, Bilder, Videos und O-Töne illustrieren die Biografien der Menschen und deren Motivation, um die Menschenrechte zu kämpfen.


