Zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts sollen 2020 für das Militär ausgegeben werden – das sind 85 Milliarden Euro, knapp das Doppelte vom Rüstungsanteil 2018. „Diese Aufrüstungsspirale ist Irrsinn“, sagt Ralf Feldmann aus dem Friedensplenum – und sie ist eines der Hauptthemen, die auf dem Husemannplatz zum Antikriegstag eine Rolle spielen. Anlass ist der Jahrestag des Kriegsbeginns am 1. September 1939. „Wir wollen nicht nur daran erinnern, sondern auch einen großen Warnruf tätigen gegen Kriege, die drohen.“

Zu wenig Geld für soziale Aufgaben