Sie stapeln tief, ganz tief. Irgendwann, im Gespräch, haben vier Kreative aus Grumme und Riemke festgestellt, dass sie als Nachbarn dieselbe Leidenschaft haben – das Malen. Sie taten sich zusammen, suchten einen Namen. „Künstlerkollektiv“, vielleicht doch noch nicht, „Wir 4“ passte ihnen besser. Und die ungewöhnliche Halle 205 am Rande des Langendreerer Dorfkerns, die passt ihnen und zu ihnen. Für eine „Werkschau“, auf den Begriff lassen sie sich gern ein.

Erst einmal spricht auch die Halle für das gemeinsame Schaffen. „205“, schlicht nach der Adresse benannt, ist ein ehemaliger Pferdestall der Brauerei Müser, versteht sich als „freiRaum für Kunst und Kultur“ und „wird nie fertig“. Karin Heckel, Wolfgang Kopp, Brigitte Geuss und Abdulla Mohamed haben in der Umgebung im Bochumer Norden nichts Passendes gefunden, aber über Anja Andreae den Platz und die