„Chris“, sagt sein Freund Alper Aksoy, „ist immer gerade.“ Und gerade mächtig angesagt. In der Fernsehshow „Promi Big Brother“ sorgte Chris Manazidis in den letzten eineinhalb Wochen für Erheiterung, mitunter auch Entsetzen: sowohl in der Promi-Kolonie als auch beim Millionen-Publikum vor den Bildschirmen.

Das Erfolgsrezept ist simpel und auch in anderen Formaten sattsam erprobt. Man sperre ein Dutzend mehr oder weniger bekannte Bewohner für zwei Wochen in eine Art Container, lässt die darbenden und zunehmend auf Krawall gebürsteten Kandidaten rund um die Uhr von Kameras beobachten und liefert so einen allabendlichen Intrigantenstadl, der das feixende Volk je intensiver erheitert, desto doller es in dem TV-Knast zugeht. Die 100.000 Euro für den Sieger dürfen als Schmerzensgeld gelten.