Trotz einer jahrelangen Serie von Betrügereien und Veruntreuungen mit einem Gesamtschaden von rund 861.000 Euro bleibt dem Bochumer Eventmanager und Medienberater Sascha Hellen eine Gefängnisstrafe erspart. Die 12. Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts verurteilte ihn am Dienstag wegen 13-fachen Betruges und zwei Untreue-Taten zu zwei Jahren Haft auf Bewährung. Außerdem muss der 41-Jährige binnen 18 Monaten 200 Sozialstunden ableisten.
Hellen, der Erfinder des „Steiger Awards“, hatte gleich zu Prozessbeginn die Anklagevorwürfe, auch wenn es ihm erkennbar schwer fiel, eingeräumt. Das hat ihn jetzt offenbar vor der JVA gerettet. „Ohne vollständiges Geständnis wäre dieses Ergebnis nicht zu erzielen gewesen“, sagt Richterin Christine Katzer. Er solle sich bei seinen Anwälten bedanken.


