Die zentralen Hauptverkehrsstraßen in Bochum sollen mittelfristig nur noch einspurig für Autos befahrbar sein. So soll Platz für neue und ausreichend breite Radwege geschaffen werden. Das ist eine Forderung des Bündnisses „Radwende Bochum“, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Stadt fahrradfreundlicher zu machen.
Zwar habe in Politik und Verwaltung inzwischen ein Umdenken eingesetzt. Die Verkehrspolitik sei nicht mehr allein auf das Auto fokussiert, sondern habe zunehmend auch das Rad auf der Rechnung, konstatiert „Radwende“-Sprecher Martin Krämer. Der Klimaschutz dulde jedoch keinen weiteren Aufschub. „Es reicht nicht, Radwege nur dann zu planen, wenn eine Straße sowieso erneuert werden muss. Das kann mitunter noch zehn Jahre dauern“, so Krämer.


