Bochum ist weiterhin mit knapp 1,76 Milliarden Euro verschuldet, für jeden Bürger sind das umgerechnet etwa 4800 Euro „öffentliche Schulden“. Aber nach vielen Jahren der Abwärtsbewegung ist der Stadt eine Trendwende gelungen. Zum ersten Mal seit fast 30 Jahren hat sie ein Haushaltsjahr nicht mit neuen Schulden abgeschlossen.

Im Gegenteil: Kämmerin Eva Hubbert verkündete am Freitag: „Wir haben ein Überschuss von 11,3 Millionen Euro als Jahresergebnis für 2018.“ Bei der Aufstellung des Haushalts war ihr Vorgänger Manfred Busch noch von einem Defizit in Höhe von 59,5 Millionen Euro ausgegangen. Damit hat sich das Ergebnis um 70,8 Millionen Euro verbessert.