Acht Jahre lang herrschte Stillstand. 2011 gab es die bis dahin letzte Hoteleröffnung in Bochum. Der Markt schien mit etwa 2000 Zimmern und knapp 4000 Betten gesättigt - trotz grundsätzlich wachsender Übernachtungszahlen. Umso überraschender ist die Ankündigung mehrerer Neueröffnungen, zumal erstmals seit langem im vergangenen Jahr wieder weniger Übernachtungen gezählt wurden (547.000).
Viele Investoren sehen plötzlich Potenzial in der einer Stadt, die einst für Kohle, Stahl und Autos stand und die heute auf Wissenschaft, Gesundheit und Entertainment setzt. Das GHotel an der Alleestraße (Eröffnung im Herbst), ein HolidayInn Express im Viktoria-Karree sowie das Projekt am Citytor Süd (beide voraussichtlich 2021 fertig) mit ihren insgesamt mehr als 500 Betten werden die Kapazität um 26 Prozent erhöhen.


