Die Insolvenz des norddeutschen Windanlagenherstellers Senvion hat Auswirkungen auf die Bochumer Eickhoff-Gruppe. Die Antriebstechnik des Maschinenbau-Unternehmens fährt seit Anfang Mai Kurzarbeit. Zunächst einmal für drei Monate wird das Arbeitsvolumen der 170-köpfigen Belegschaft der Sparte auf etwa 50 Prozent reduziert. Wie es dann weitergeht, stehe noch in den Sternen, so Eickhoff-Betriebsratsvorsitzender Volker Naurath.

Informationen über die Zukunft des Traditionsunternehmens, das derzeit in Bochum etwa 1000 Beschäftigte und im sächsischen Klipphausen weitere 250 Mitarbeiter hat, hatte sich das Personal von der Belegschaftsversammlung am Dienstag erhofft. Wenige Tage zuvor war der Beirat des Unternehmens zu einem Treffen zusammen gekommen.