Christen, Moslems und Juden aus Bochum wollen am Mittwoch, 24. April, angesichts des Terrors gegen Christen in Sri Lanka zu Ostern und den Opfern der Attentate in zwei Moscheen in Neuseeland vor gut 40 Tagen ein gemeinsames Gebet und das einheitliche Amen sprechen.
Zu diesem gemeinsamen Gebet laden alle drei Religionen gemeinsam zur Ümminger Straße 2c in Langendreer-West ein. Der Beginn ist für 18 Uhr angesetzt. Die Veranstaltung soll etwa eine Stunde dauern. Das neue Kulturzentrum der türkisch-islamischen Gemeinde (Ditib) war dort vor drei Jahren auf einem ehemaligen Bahngelände eröffnet worden. Ausdrücklich soll es auch ein Ort der Begegnung zwischen Kulturen und Religionen sein.
Vor drei Jahren gemeinsames Bündnis gegründet
Zu diesem Anlass werden Repräsentanten der Juden, der katholischen und evangelischen Christen, sowie Vertreter der Muslime teilnehmen. Diese Initiative heißt „Glaube – Liebe – Bochum“. Die Plakataktion mit diesem Thema war vor mehr als drei Jahren vor dem Hintergrund der Zunahme von religiösen Gewalttaten von christlichen, jüdischen und muslimischen Religionsvertretern in Bochum gegründet worden.
Im Rahmen von „Glaube – Liebe – Bochum“, einem Bündnis aus Vertretern der Jüdischen Gemeinde Bochum – Herne – Hattingen, des evangelischen Kirchenkreises Bochum, der katholischen Stadtkirche Bochum & Wattenscheid sowie der Arbeitsgemeinschaft Bochumer Moscheen geht es darum, sich für die Förderung von Respekt und Toleranz sowie für eine lebenswerte Stadt Bochum einzusetzen.


