Holstein Kiel gehört, genau wie der VfL Bochum, mindestens zum erweiterten Kreis der Aufstiegskandidaten in der 2. Liga. Mit einem Shuto Machino im Sturm hätte Holstein diesen Status noch einmal untermauern können. Doch der Japaner verlässt die Kieler und bleibt nach dem Abstieg der Störche in der Bundesliga. Denn er schließt sich Borussia Mönchengladbach an.

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So bitter der Abgang für den Zweitligisten auf sportlicher Ebene ist, so sehr spült er Geld in die Kassen. Denn die Kieler streichen, nach dem Ablauf einer Ausstiegsklausel, die bis Ende Mai bei 3,5 Millionen Euro gelegen haben soll, jetzt mindestens das Doppelte dessen ein. Dem Vernehmen nach überweist die Borussia sieben Millionen Euro Basisablöse an die Förde. Dazu können noch einmal bis zu drei Millionen Euro an leicht zu erreichenden Boni kommen. In diesem Sommer haben die Kieler zudem unter anderem bereits Nicolai Remberg für 2,1 Millionen Euro an den Hamburger SV, sowie Colin Kleine-Bekel (ablösefrei zum VfL Bochum) und Timo Becker (ablösefrei zu Schalke 04) ziehen lassen.
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Machino pulverisiert damit den bisherigen Einnahmenrekord der Kieler. Der entstammt dem Sommer 2019, als der Hamburger SV drei Millionen Euro für David Kinsombi bezahlt hat. Machino eröffnet den Kielern, die auch schon ordentlich eingekauft haben, jetzt noch einmal ganz neue Möglichkeiten. „Transfers wie diese gehören zu unserem Weg und bestätigen zudem, welche hervorragende Arbeit auf allen Ebenen bei Holstein geleistet wird. Herauszuheben ist hier unser Trainer- und Funktionsteam um Cheftrainer Marcel Rapp und unsere Scouting-Abteilung, die den Spieler vor zwei Jahren akquiriert haben“, sagte Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe in einer Klub-Mitteilung.

Machino blickte ein wenig wehmütig zurück auf seine Zeit bei Holstein: „Ich bin wahnsinnig glücklich und dankbar für die große Chance, die ich hier bekommen habe, und über die Unterstützung und Hilfe während der Zeit hier. Ich blicke auf viele tolle Momente zurück, die ich gemeinsam mit meinen Mannschaftskollegen, dem gesamten Trainer- und Funktionsteam und diesen großartigen Fans erleben durfte. Kiel wird für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.“ Doch die Bundesliga für ihn und die Transfereinnahmen für Holstein dürften das entschädigen.





