Auch wenn Rot-Weiss Essen mit Ruben Reisig einen neuen Mittelfeldspieler verpflichtet hat: Max Brandt steht weiterhin ganz oben auf der Liste des Drittligisten, um den sehr wahrscheinlichen Abgang von Tom Moustier nach Portugal aufzufangen. Von den Gerüchten um seine Person zeigte sich Brandt, der bis zum Sommer beim SSV Ulm unter Vertrag steht, am Wochenende unbeeindruckt: Der 24-Jährige stand beim Rückrundenauftakt gegen Wehen Wiesbaden in der Ulmer Startelf und erhielt in der Presse Lob für seinen Auftritt.
Ulm-Sportdirektor: „Max Brandt ist Spieler bei uns. Er hat bis zum Sommer Vertrag“
Öffentlich über seine Situation sprechen wollte Brandt allerdings nicht. Wie die Südwestpresse berichtet, teilte Ulms Pressesprecher nach der Partie mit, dass er sich nicht äußern wolle - kein sicheres, aber dennoch ein mögliches Anzeichen für einen nahenden Abschied. Wie unsere Redaktion erfahren hatte, würde Brandt gerne in diesem Winter nach Essen wechseln und mit RWE den Aufstiegskampf bestreiten.

Derweil sagte Ulms Sportdirektor Stephan Schwarz laut der Südwestpresse: „Max Brandt ist Spieler bei uns. Er hat bis zum Sommer Vertrag.“ Zugleich verzichtete er auf ein klares Dementi und erklärte vage: „Ich setze mich mit allen Situationen im Verein auseinander. Das ist sowohl auf der abgebenden, als auch auf der aufnehmenden Seite.“
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Klar dürfte sein: Bevor Ulm keinen Ersatz für Brandt an der Angel hat, wird der Zweitliga-Absteiger einem Abgang wohl kaum zustimmen. Der gebürtige Braunschweiger ist Leistungsträger im Mittelfeldzentrum, steht immer in der Startelf und verpasste in dieser Saison nur eine Partie - ausgerechnet gegen RWE, aufgrund einer Gelbsperre. In der Südwestpresse wird Fabio Kaufmann von Eintracht Braunschweig als Kandidat für die Brandt-Nachfolge gehandelt. Kaufmann hat eine Ulmer Vergangenheit.
Rot-Weiss Essen will Max Brandt, aber es gibt einen Plan B
Fest steht nach unseren Informationen aber auch: Die Essener werden nicht ewig warten, sollte sich der Poker um Brandt weiter in die Länge ziehen. Sie haben einen Plan B, falls sich Ulm nicht auf weitere Gespräche einlässt und forcieren eine möglichst zeitnahe Entscheidung. Fortsetzung folgt...






