Nicht einmal einen Monat ist es her, da hat der SSV Ulm 1846 erst bei Rot-Weiss Essen gespielt. Mit 2:3 haben die Spatzen an jenem 20. Dezember 2025 an der Hafenstraße verloren - wohlgemerkt ohne Max Brandt. Nachdem der zentrale Mittelfeldspieler alle 18 Drittligapartien zuvor von Beginn an bestritten hatte, musste er bei RWE gelbgesperrt zuschauen.

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Gewissermaßen eine Ironie des Schicksals, ist er doch mittlerweile in den Fokus der Essener gerückt. Am Samstag, 17. Januar, 14 Uhr, tritt RWE beim TSV 1860 München an. Es ist das Duell des Tabellenvierten gegen den Tabellennachten. Mit einem Sieg wären die Löwen an den Essenern dran.
Rot-Weiss Essen möchte Max Brandt - Dotchev? „Für mich kommt es nicht in Frage, Max abzugeben“
Doch nicht nur RWE hat ein wichtiges Spiel vor der Brust. Zeitgleich empfängt der SSV Ulm 1846 zu Hause den Wehen Wiesbaden. Eine starke Mannschaft, deren Trainer Nils Döring bei seiner Vorstellung keinen Zweifel an seinen Aufstiegsambitionen gelassen hat.

Wird Max Brandt auf Ulmer Seite wieder dabei sein? SSV-Coach Pavel Dotchev hat auf der Pressekonferenz im Vorfeld keinen Zweifel daran gelassen, dass er auf seinen Dauerbrenner in der Mittelfeldzentrale baut. „Ich als Trainer kann nur sagen, dass mir diese Geschichte bekannt ist. Schließlich steht das überall. Ich beschäftige mich aber damit nicht. Max hat noch ein halbes Jahr Vertrag. Für mich kommt es nicht in Frage, Max abzugeben. Daher beschäftige ich mich damit überhaupt nicht. Max ist bei uns, Max ist unser Spieler. Ich plane mit ihm. Das ist alles.“
Pikant: Der SSV Ulm hatte Max Brandt über die bekannte Plattform „TransferRoom“ für 150.000 Euro zum Verkauf angeboten. Der erste Impuls ging somit nicht von den Essenern aus. Sind Dotchevs Aussagen also nur Preistreiberei oder ist doch mehr dran, als RWE lieb ist?
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Zum Hintergrund: RWE sucht nach einem Nachfolger für den abwanderungswilligen Tom Moustier. Den Sechser zieht es in die erste portugiesische Liga, wo er sich bei CF Estrela de Amadora beweisen will. Moustier war zuletzt nicht im Mannschaftstraining der Essener, sondern hat sich individuell fitgehalten.
Nach Informationen dieser Redaktion war er aber nicht verletzt, sondern nicht mehr zu 100 Prozent frei im Kopf. Die Verhandlungen zwischen den Klubs laufen. Am Wochenende werden beim Aufstiegsknaller beim TSV 1860 München wahrscheinlich Torben Müsel und Gianluca Swajkowski auf der Doppel-Serchs beginnen.








