• In der 3. Liga traf Rot-Weiss Essen auf Alemannia Aachen
  • Die Essener kassierten im West-Kracher eine bittere 2:3-Niederlage
  • Alle drei Aachener Treffer erzielte Lars Gindorf per Elfmeter

Rot-Weiss Essen verpasste im Westschlager gegen Alemannia Aachen den positiven Abschluss einer bisher erfolgreichen Woche . Nachdem sich die Essener am Dienstag mühelos im Niederrheinpokal gegen den SV Solingen (10:0) durchsetzten. kassierten sie am Sonntagabend eine bittere 2:3-Heimpleite. Alle drei Treffer erzielten die Aachener per Elfmeter - alle drei verwandelt von Lars Gindorf.

+++ RWE: Neuer Verein ist gefunden - die Details zum Martinovic-Abschied +++

RWE-Trainer Uwe Koschinat verzichtete diesmal auf Routinier Klaus Gjasula - was sich bitter rächen sollte. Für den 35-Jährigen spielte Luca Bazzoli im Zentrum, schaffte es jedoch nicht, dem Essener Spiel die nötige Stabilität zu verleihen. Für Königstransfer Marvin Obuz bot Koschinat im Angriff Kaito Mizuta auf. Der Japaner spielte vor allem in der zweiten Hälfte auffällig und belohnte sich mit dem Anschlusstreffer zum 1:3. Doch es sollte nicht mehr reichen - verzweifelt rannten die Essener an, Aachen brachte den Sieg aber über die Ziellinie.

Rot-Weiss Essen: Koschinat nimmt Pleite auf seine Kappe

RWE-Trainer Uwe Koschinat nahm die erste Saisonniederlage dann auch zum Teil auf seine Kappe. „Wir waren zu fehlerbehaftet - dazu gehören auch die Entscheidungen, die der Trainer trifft“, sagte der frustrierte Chefcoach nach der Partie.

Cuber Potocniks Debüttor reichte nicht: RWE verlor mit 2:3 gegen Aachen.
Cuber Potocniks Debüttor reichte nicht: RWE verlor mit 2:3 gegen Aachen. © FUNKE Foto Services | Thorsten Tillmann

Ebenfalls nicht im Kader wird Dominik Martinovic stehen. Beim Stürmer steht nach wie vor ein Wechsel im Raum, das dürfte dazu geführt haben, dass er für diese Partie aussortiert wurde. Mehr zum Thema Martinovic lesen Sie hier.

Rot-Weiss Essen rutscht ins Tabellen-Mittelfeld ab

Mit einem Sieg gegen die schwach gestarteten Aachener (ein Punkt aus drei Spielen) hätte RWE wieder auf Platz vier rücken und nach Punkten mit 1860 München gleichziehen können. Stattdessen bleiben die Rot-Weissen auf Platz neun stecken. Die Löwen retteten mit einem Tor in der Nachspielzeit am Samstag zumindest einen Punkt gegen den VfB Stuttgart. Die Aufsteiger MSV Duisburg und TSG Hoffenheim II fuhren hingegen die nächsten Dreier ein. So langsam wird die Serie der Zebras unheimlich.