Ende Juni gab es im RWE-Talk die Zeile: „Der Euphorie-Modus bleibt“. Diese könnte auch dieses Mal gewählt werden, denn rund um den Fußball-Drittligisten Rot-Weiss Essen läuft es. Bisher wurden fast alle Testspiele gewonnen, auch das 2:3 beim Hibernian FC konnte sich nach der Pause sehen lassen. Der Kader steht zu 99 Prozent, Trainer Uwe Koschinat hat seine Mannschaft schon beim Trainingslager in Wesendorf, das am Montag begonnen hat, beisammen.

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Rot-Weiss Essen: Schottland-Reise als Highlight einer bisher perfekten Vorbereitung
Vonne Hafenstraße - Inside RWE
 

Beste Voraussetzungen, um eine erfolgreiche Saison in der 3. Liga zu spielen. Die Unterstützung der Fans ist sowieso garantiert, das haben zuletzt die Tage in Schottland gezeigt. 2300 Essener sind mit nach Edinburgh gefahren und haben das Ansehen des Vereins international aufpoliert. Die Saison kann kommen, denn im Verein wurden die Hausaufgaben auf allen Ebenen gemacht.

Rot-Weiss Essen: Die Basis für einen Aufstieg wurde geschaffen

Der Vorstand hat einen Etat zur Verfügung gestellt, der es den sportlich Verantwortlichen ermöglichte, einen Kader zu basteln, der in der 3. Liga oben angreifen kann. Klar ist, dass ein Aufstieg nicht geplant werden kann in dieser engen Liga, aber die Basis wurde geschaffen, um eine erfolgreiche Saison zu spielen. Der Kader ist breiter, in der Spitze stärker, alle Positionen sind doppelt besetzt, auch die Stürmer treffen.

Über 2000 Fans von Rot-Weiss Essen zogen am Mittwoch durch die Straßen von Edinburgh.
Über 2000 Fans von Rot-Weiss Essen zogen am Mittwoch durch die Straßen von Edinburgh.© Markus Endberg

In Sachen Transfers ist kurzfristig nichts mehr geplant, das hatte RWE-Trainer Uwe Koschinat nach dem 5:0 gegen Fortuna Köln betont. Auf der Abgangsseite soll noch etwas passieren. Jimmy Kaparos und Dion Berisha wurden freigestellt, um mit anderen Vereinen über einen Wechsel zu sprechen.

Rot-Weiss Essen: Harte Konkurrenz für Nils Kaiser

So weit ist es bei Nils Kaiser (23) nicht. Das RWE-Eigengewächs wird für seine Vielseitigkeit sehr geschätzt im Trainerteam und in der Mannschaft, Kaiser (Vertrag bis Sommer 2026) kann im zentralen Mittelfeld und als Außenverteidiger agieren, das zeichnet den 23-Jährigen aus. Zuletzt zeigte er im Test in Edinburgh eine ansprechende Leistung. Doch Kaiser, den in der letzten Saison zwei schwere Knieverletzungen zurückwarfen, wird es in der kommenden Saison dennoch schwer haben, auf Einsätze zu kommen. Dafür ist der Kader auf seinen bevorzugten Positionen zu stark besetzt. Im Zentrum mit Klaus Gjasula, Luca Bazzoli, Tom Moustier und Gianluca Swajkowski, auf der rechten Außenbahn mit Jannik Hofmann und Michael Kostka. In unserem RWE-Talk wagt unser gut informierter RWE-Reporter Krystian Wozniak deshalb die Prognose (ab Minute 11.12), dass Kaiser ab dem 1. September nicht mehr zum Kader gehören wird.

Wir sprechen über die Lage in unserer neuen Folge „vonne Hafenstraße“ mit Moderatorin Kira Alex und den RevierSport-Redakteuren Christian Brausch und Krystian Wozniak. Viel Spaß!

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Bei „Vonne Hafenstraße – Inside RWE“ nehmen wir die wichtigste Spielszene des jüngsten Spiels von Rot-Weiss Essen auseinander, diskutieren, was den Verein in der Woche bewegt hat und was passieren muss, damit RWE das nächste Spiel gewinnt!

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