Es geht um alles für die Tennis-Damen der Sport-Union Annen am kommenden Sonntag (Beginn: 10 Uhr). Der sechste und letzte Spieltag in der Winterrunde der Ruhr-Lippe-Liga steht an - gelingt den Wittenerinnen ein Sieg beim punktgleichen Tabellenführer TC Blau-Weiß Soest (beide 9:1-Zähler), stünde der Verbandsliga-Aufstieg fest. Bislang ungeschlagen in dieser Saison ist Annens Neuzugang Nelly Eberlein (32), die sich zu den Chancen im Topspiel äußert.

Wie kam es im vorigen Jahr zu Ihrem Wechsel zur SU Annen?

Ich war vorher beim TC Rot-Weiß Stiepel, dort hat man aber in diesem Jahr nur ein unterklassiges Team gemeldet - ich wollte weiter ambitioniert spielen. Über den Kontakt zu Annens Anna Sophia Wenk bin ich dann zur SUA gekommen. Das war auf jeden Fall die richtige Entscheidung. Die Mannschaft hat einen tollen Zusammenhalt, unternimmt auch privat viel zusammen. Spielerisch sind wir alle auf einem ähnlichen Niveau.

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Wie sind Sie mit Ihrer ersten Saison für den Wittener Verein zufrieden?

Bislang natürlich sehr - noch habe ich kein Einzel verloren. Im ersten Spiel gegen Kamen-Methler, das erst im Match-Tiebreak entschieden wurde, war ich ein bisschen nervös. Ansonsten war die Saison noch keine große Herausforderung für mich und verlief richtig gut.

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Wie sehen Sie die Chancen für das Spiel beim Favoriten in Soest? Ist der Aufstieg machbar?

Das wird sich zeigen - je nachdem, wen Soest aufstellen wird. Es gehören ja auch zwei Sloweninnen und eine Italienerin zum Kader. Ich persönlich würde sehr gerne aufsteigen. Dabei war das für uns als Team vor der Saison gar nicht das ausgemachte Ziel - wir wollten einfach nur eine gute Saison spielen. Wegen diverser Verletzungen oder Schwangerschaften haben wir ja ganz selten komplett spielen können. Wir werden versuchen, das Beste für uns rauszuholen am Sonntag. Ich schätze, im Doppel haben wir leichte Vorteile.

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