Nach dem sechsten Rang im vorigen Jahr in der 2. Bundesliga hat sich die Lateinformation des 1. TSZ Velbert nun deutlich nach vorne geschoben. Die Mannschaft von Danny Deschan und Milena Kwapich-Berghaus beendete die Saison auf einem sehr guten dritten Platz. Lediglich die Teams aus Düsseldorf und Aachen landeten am Ende vor den Velbertern und werden nun am Aufstiegsturnier (26. April in Herne) teilnehmen. Vom TSZ-Trainer kommt allerdings schon jetzt eine Kampfansage für 2026.
„Ich will mit meiner Mannschaft im nächsten Jahr zurück in die Bundesliga“, formuliert Trainer Danny Deschan schon jetzt unmissverständlich sein Ziel. Wobei er nicht glaubt, dass die beiden aktuell besten West-Teams den Sprung ins Oberhaus schaffen werden. „Ich drücke natürlich Aachen und Düsseldorf die Daumen, aber ich sehe die Konkurrenz aus dem Norden und dem Süden aktuell noch ein Stück weiter vorn“, so Deschan nach seinem zweiten Jahr als Chefcoach in Velbert.
Nach alledem, was ich im Laufe der Saison so mitbekommen habe, vermissen die Leute schon das Velberter Team in der ersten Liga. Es gab wirklich viele positive Stimmen zu unserer Leistung in diesem Jahr.
Danny Deschan (28),, Trainer des 1. TSZ Velbert
Das fünfte und letzte Turnier der Zweitliga-Serie, welches der TD TSC Düsseldorf Rot-Weiß in Dormagen ausrichtete, betrachtete Deschan als „ordentlichen Abschluss. In der Vorrunde haben wir die wahrscheinlich beste Leistung der gesamten Saison hingelegt. Leider konnten wir das im Finale nicht wiederholen, das war nicht so stark“, kommentierte er Rang drei (Wertung: 3-4-3-3-4) im Rheinland, womit man das Team des VfL Bochum (4.) zum wiederholten Male auf Distanz hielt. Ganz vorne machte Gruppensieger Düsseldorf mit Heimvorteil vor dem TSC Schwarz-Gelb Aachen das Rennen.
„Nach alledem, was ich im Laufe der Saison so mitbekommen habe, vermissen die Leute schon das Velberter Team in der ersten Liga. Es gab wirklich viele positive Stimmen zu unserer Leistung in diesem Jahr“, war Danny Deschan auch zufrieden, dass das neue musikalische Konzept mit dem Titel „Who I am“ so guten Anklang fand. Bei allen fünf Turnieren landete das Lateinteam des 1. TSZ auf Platz drei - „in Herford waren wir sogar mal ganz dicht dran am zweiten Rang“, so der Trainer, der auch die neue Choreografie selbst zusammengestellt hatte. „Das ist schon alles sehr anstrengend, wenn man von Musik bis zur Choreografie alles selbst macht. Ich denke aber, ich hätte diesen Job nicht besser machen können. Es macht mir wirklich auch großen Spaß.“

1. TSZ Velbert bewirbt sich wieder um ein eigenes Zweitliga-Turnier
Im kommenden Jahr, das verriet Danny Deschan bereits, wird das bisherige Trainerteam noch um Kai Wehmeier erweitert. „Er arbeitet ja schon eine Weile im Hintergrund mit. Wir ergänzen uns als Team sehr gut.“ Die Planung für die Saison 2026 ist bei den Velbertern längst in vollem Gange. „Ich kann bereits sagen, dass 98 Prozent der Mannschaft zusammen bleiben. Wir führen schon Gespräche mit potenziellen Verstärkungen und haben schon die ersten Zusagen“, freut sich Deschan. Die musikalische Grundlage für das sechsminütige Programm bleibt im nächsten Jahr gleich, „aber wir werden neue Kleider bekommen. Die Choreografie wird überarbeitet und bekommt einen höheren Schwierigkeitsgrad.“
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Am 17. und 18. Mai (jeweils ab 11 Uhr) wird das Zweitliga-Ensemble ein Trainingslager im Emka-Sportzentrum absolvieren. Dort können sich dann auch alle Interessenten vorstellen. „Vorher machen wir jetzt aber zwei Monate Pause, um die Akkus aufzuladen - dann geht‘s richtig los.“ Die Velberter, die laut Deschan hier und da immer noch um ihren Ruf wegen des überraschenden Rückzugs unter der damaligen Trainerin Astrid Kallrath nach DM-Silber 2021 zu kämpfen haben, wollen im kommenden Jahr auch wieder ein Zweitliga-Turnier selbst ausrichten. Man stehe bereits in Kontakt zum Deutschen Tanzsport-Verband (DTV).
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