Aufstieg! Die Handballer vom SC Rot-Weiß Oberhausen gehen in der kommenden Saison wieder in der Oberliga auf Punktejagd. Wie erwartet gaben sich die Kleeblätter am vergangenen Samstag zum Abschluss auch im Auswärtsspiel beim TV Borken keine Blöße mehr und feierten einen ungefährdeten 33:21 (17:11)-Auswärtssieg. Für den Turnerbund Oberhausen, der bis zuletzt auf einen Ausrutscher von RWO gehofft hatte, bleibt nur die Vize-Meisterschaft. Der TBO setzte sich ein paar Kilometer weiter mit 38:37 (20:15) beim HC TV Rhede durch. Wahnsinn: Die beiden mit Abstand besten Teams der Verbandsliga passieren mit phänomenalen 46:2-Punkten im Gleichschritt die Ziellinie. Rot-Weiß sicherte sich aufgrund des besseren direkten Vergleichs (fünf Tore Unterschied) das Oberliga-Ticket.
„Wir haben uns bei einem guten Gegner souverän durchgesetzt und konnten Borken mit unserer konsequent starken Abwehrarbeit früh den Zahn ziehen. Die Freude über den direkten Wiederaufstieg ist natürlich riesig. Der TBO hätte den Aufstieg aufgrund einer phantastischen Saison ebenfalls verdient gehabt“, ließ RWO-Trainer Lars Jankowski den Hauptkonkurrenten nicht unerwähnt. Für die Rot-Weißen geht’s nun am Mittwoch für ein paar Tage „Erholung“ nach Mallorca.
SC Rot-Weiß Oberhausen: Versprecher sorgt für kuriose Aufstiegs-T-Shirts
Was sie in dieser Spielzeit durchweg geleistet haben, war aller Ehren wert und verdient meinen höchsten Respekt. Wir greifen nächstes Jahr wieder an.
Max Barentzen, TBO-Trainer
Kleine Randnotiz: Beim Wort „Aufstieger“ auf den T-Shirts handelt es sich nicht etwa um einen Schreibfehler. RWO-Kapitän Robin Werner kreierte den Versprecher jüngst bei einer Team-Ansprache. Dessen Mannschaftskameraden ließen es sich nicht nehmen, den Jux-Druck auf den obligatorischen Meister-Jerseys zu verewigen.
RWO: Grzesinski, A. Schneider; Krecker, Krings (8), Wagner (4), Janduda (2), D. Janus (1), J. Drahten (6), Woyt, Hanenberg (2), Heitzer (1), Schoofs (1), Handschke (6/3), R. Werner (2), Hinz.
„Wir gratulieren RWO als faire Sportfreunde zum Aufstieg. Leider hat es für uns jetzt wegen ein paar Toren nicht gereicht. Das ist echt bitter. Trotzdem bin ich wahnsinnig stolz auf meine Jungs. Was sie in dieser Spielzeit durchweg geleistet haben, war aller Ehren wert und verdient meinen höchsten Respekt. Wir greifen nächstes Jahr wieder an“, schwang bei TBO-Coach Max Barentzen verständlicherweise schon auch Wehmut mit.
TBO: Chr. Klinger, Kopal; Knapinski (1), Buschhorn (10), Berkenfeld (1), Thiedig, Cubi, Pendzich (4), J. Grieger (6), Krämer, Seb. Barentzen (3), Bister (2), Brockmann (11/3).
TuS 87/97 Alstaden beendet die Saison auf einem starken vierten Tabellenplatz
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Den Glückwünschen schließt sich auch der TuS 87/97 Alstaden als dritter Oberhausener Verbandsliga-Vertreter an. Die Mannschaft von Tim Kullmann setzte sich abschließend mit 35:31 (18:19) beim TuS Lintfort durch und läuft in ihrem ersten Verbandsliga-Jahr auf einem bärenstarken vierten Tabellenplatz ein.
Außerdem spielten in der Damen-Verbandsliga: TV Biefang II – SG 1 Burgaltendorf/Kupferdreh 36:13 (17:5), GSG Duisburg – Turnerbund Oberhausen 35:27 (15:13).



