Drei Spiele bleiben, neun Punkte sind noch zu vergeben. Aktuell zwei Zähler beträgt der Vorsprung auf Rot-Weiss Essen II. „Die Jungs sind ja nicht doof“, kann Marcel Landers weder ausschließen noch verbieten, dass seine Schützlinge den Rechenschieber bemühen und mögliche Szenarien im spannenden Aufstiegsrennen durchexerzieren. Der Trainer von Fußball-Bezirksligist Arminia Klosterhardt richtet den Fokus fernab von irgendwelchen Gedankenspielchen und mathematischen Grundkenntnissen selbst ohnehin nur auf die kommenden 90 Minuten. Und die dürften am kommenden Sonntag, 15.30 Uhr, im heimischen Estadio durchaus knackig werden, wenn der Spitzenreiter den VfB Frohnhausen empfängt.

Für den Essener Tabellenfünften ist die Saison praktisch durch. Dass das aber mal rein gar nichts zu bedeuten hat, offenbarte die Vorwoche, als die Grün-Weißen beim TuSEM Essen zu Gast waren und kurz vor Schluss noch ein 1:1-Remis retteten.

Marcel Landers: „Jetzt sollen sie sich dafür auch bitte selbst belohnen“

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„Das haben irgendwie alle drin, den Tabellenführer eins auswischen bzw. schlagen zu wollen. Frohnhausen wird da nicht anders unterwegs sein. Sie werden nichts herschenken und uns alles abverlangen“, ist sich Landers der nächsten komplizierten Aufgabe bewusst. „Unser Spiel beim TuSEM war ja meilenweit weg von unterirdisch. Es hat nicht alles reibungslos funktioniert, Chancen gab’s genug für uns. Kommt vor. Wir wollten vielleicht etwas zu viel zu früh. Dadurch waren die Abstände manchmal zu groß. Am Sonntag wird es neben der Kaltschnäuzigkeit im Abschluss eben auch darauf ankommen, dass wir wieder diszipliniert unsere Positionen halten und dadurch Ballgewinne generieren“, schreibt Landers dem Team ins Aufgabenheftchen. „Wir werden jetzt bestimmt nicht noch großartig was ändern. Die Jungs haben sich mit vielen Topleistungen in diese hervorragende Ausgangsposition manövriert. Jetzt sollen sie sich dafür auch bitte selbst belohnen.“

Der Klosterhardter Linienchef lässt (verständlicherweise) völlig offen, ob es Veränderungen in der nun schon seit einigen Wochen manifestierten Startelf geben wird. Jannik Bystron oder Phil Wolff sind definitiv zwei Kandidaten, die dank guter Trainingsleistungen mit den Hufen scharren. Landers. „Bis zum Spiel sind es ja noch ein paar Einheiten. Wir nehmen uns die Zeit und schauen da ganz genau hin.“