Entschieden ist weiter nichts. Die U17 von Rot-Weiß Oberhausen muss mindestens noch einen Spieltag für den sicheren Platz eins warten. Das 0:0 bei Preußen Münster reichte nicht, weil Verfolger Frankfurt an Fortuna Düsseldorf vorbeiziehen konnte. Die U19 hatte beim wilden 3:2 (1:1) bei Fortuna Köln ebenfalls kein Glück und geht nun durchaus mit Druck in die letzten drei Partien der DFB-Nachwuchsliga.

Die U17 von Trainer Ken Asaeda ging verändert in das Auswärtsspiel bei Preußen Münster. Michel Kasche musste verletzt passen, Yannik Krippel und Arda Asil zunächst auf der Bank Platz nehmen, die Mannschaft begann wieder mit der deutlich häufiger genutzten Viererkette. „Wir waren in der ersten Halbzeit sehr dominant, hatten viel Ballbesitz“, resümiert der Trainer. Auch ein paar gute Chancen waren dabei, Marek Große-Wilde hatte nur noch einen Spieler, den er hätte überwinden müssen. „Den schießt er aber an“, sagt Asaeda. Weil über die Standards, eigentlich ein Steckenpferd der Kleeblätter, nichts ging, ging es torlos in die Kabine.

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RWO-Trainer Ken Asaeda: „Wir waren insgesamt zu unsauber und nicht klar genug“

„Wir waren insgesamt zu unsauber und nicht klar genug“, beschreibt Asaeda die Abschlussbemühungen. Große Wildes Pass in den Rückraum auf Dennis Byczkowski war schwierig zu verarbeiten und ging weit über den Kasten. Die Umschaltmomente der Gastgeber kontrollierte man dieses Wochenende immerhin gut und „das war nach Frankfurt wichtig. Da musst du dir über ein 0:0 auch erst mal Sicherheit holen.“ Die kommende Woche hat die Mannschaft spielfrei.

Mit „ärgerlich“, beschreibt Mike Terranova derweil die knappe Niederlage der U19. „In der ersten Minute haben wir Glück, danach haben wir uns aber gefangen und waren gut drin.“ So gelang dann auch die Führung in der 26. Minute. Roosevelt Tambetabi spielte die Linie lang, Marlon Brill ließ überragend passieren und Sergio Terranova war auf Links durch. Seinen Schuss konnte Wyn Neumann nur abprallen lassen, Nico Pinto vollendete zur Führung. „Er ist seit Wochen gut drauf. Er hat sich für die gute Leistung belohnt“, freut sich sein Trainer.

RWO-U19: Unentschieden liegt in der Luft, doch am Ende behält Köln die Oberhand

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In der Folge blieben beide gefährlich, ehe Kölns Thierry Ombala Abessouguie das Leder sehenswert in den Knick schweißte. Youness El Kandri hatte, nach einem Einwurf, aus zwei Metern die Riesenchance auf die Führung, die stattdessen Köln gelingen sollte. Das 2:1 durch Joshua Quentin Sticker fiel unnötigerweise durch einen Fehler im Aufbau. Es blieb ein knappes Spiel, doch RWO nutzte seine durchaus gefährlichen ruhenden Bälle nicht und fing sich durch Abessouguie das 1:3 in der 80. Minute. Die direkte Antwort fiel durch Marlon Brill und „eigentlich lag das Unentschieden in der Luft.“ Stattdessen kassierte Sergio Terranova für einen Fallrückzieher noch Gelb, es war seine Fünfte. Die zählt aber nicht, denn in der 93. Minute gab es noch die Ampelkarte.