Die Verbandsliga-Handballer vom SC Rot-Weiß Oberhausen sind der angestrebten Rückkehr in die Oberliga am vergangenen Samstagabend nochmal ein beträchtliches Stück nähergekommen. Die Kleeblätter setzten sich am viertletzten Spieltag auch beim Tabellendritten HSG Wesel durch. Nach 60 Minuten prangte ein alles in allem verdienter 28:35 (14:15)-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel.
Die Partie im Weseler Schulzentrum Nord wies in Hälfte eins deutliche Parallelen zum Derby in der Vorwoche gegen den TuS 87/97 Alstaden auf. Der Tabellenführer lag nach knapp acht Minuten mit 6:2 vorne, bekam in der Folge aber erneut Probleme. Die offensivere Deckungsvariante der Hausherren behagte den Rot-Weißen gar nicht, und so blieb Wesel bis zur Pause hartnäckig auf Tuchfühlung.
„Es warten noch drei Aufgaben, die auf dem Papier vermeintlich leichter sind“
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RWO-Trainer Lars Jankowski hatte in der Kabine offenbar einige passende Worte gefunden. Denn im zweiten Abschnitt erarbeiteten sich die Gäste dank einer fokussierten wie konzentrierten Herangehensweise rasch einen Fünf-Tore-Vorsprung (18:23, 42.). Wesel fand darauf auch deshalb keine entscheidenden Antworten mehr, weil Rot-Weiß jetzt in der Abwehr deutlich stabiler stand und mehrere Gegenstöße konsequent abschloss.
„Es war wiederholt ein hartes Stück Arbeit. Man bekommt nun mal nichts geschenkt. Hinten raus war das allerdings schon auch ziemlich souverän von uns. Es warten noch drei Aufgaben, die auf dem Papier vermeintlich leichter sind. Darauf sollten wir uns aber bloß nicht verlassen“, forderte Jankowski im Saison-Endspurt anschließend weiter Seriosität und Ernsthaftigkeit von seinen Schützlingen ein.
RWO: Grzesinski, A. Schneider; Krecker (1), Wagner (1), Krings (6), D. Janus (6), J. Drathen (1), Woyt, Hanenberg (3), Heitzer (6), Schoofs (2), Padeken, Handschke (6/5), R. Werner (1), Hinz, Munkel (2).



