„Wir haben hochverdient zu niedrig gewonnen“, ließ Dieter Schölwer nach dem abschließenden Saisonspiel in der Regionalliga keine Zweifel am zuvor fest eingeplanten sechsten Heimsieg aufkommen. Der Trainer der Handball-Damen vom TV Biefang freute sich nach 60 Minuten über einen 28:25 (15:10)-Erfolg über den TV Beyeröhde. „Wir haben spielerisch einmal mehr überzeugt und wiederholt bewiesen, dass wir in diese Liga gehören.“

Tatsächlich feierte der Aufsteiger in der vollen und stimmungsgewaltigen Biefang-Halle einen gelungenen Ausklang. Die TVB-Frauen warteten im ersten Abschnitt mit Spielwitz und guten Ideen in der Offensive auf. „Normalerweise müssen wir noch deutlicher führen“, vermisste der Coach allenfalls die letzte Konsequenz beim Abschluss.

TVB-Trainer Dieter Schölwer: „Das ist für einen Neuling überragend“

Handball, Regionalliga Damen: TV Biefang - TV Witzhelden
Die Handballerinnen des TV Biefang von Coach Dieter Schölwer zeigten im letzten Saisonspiel eine starke Leistung.© FUNKE Foto Services | Thomas Gödde

Im zweiten Abschnitt kamen die Gäste nur in der Schlussphase noch einmal in Schlagdistanz, weil den Biefangerinnen ein wenig die Stabilität abging. „Geschenkt. Wir holen zu Hause insgesamt 13 Punkte. Das ist für einen Neuling überragend. Jetzt wird gefeiert“, schloss Schölwer.

TVB: Schulz, Munke, Geukes; Hegemann (2/1), Schubert (2), Milbach, Steiner (3), Häßler (2), Sprick (2), Kämpker (5), Ostenrath (7/5), Feulner, Schwedler, L. Hübers (3), Ferencevic (2).

Binnen einer Woche entschied der SC Rot-Weiß Oberhausen auch das zweite Derby in der Herren-Verbandsliga für sich. Der Spitzenreiter ließ sich vom TuS 87/97 Alstaden nicht in die Suppe spucken und setzte sich am Samstagabend mit 35:28 (14:13) durch. In der Jürissen-Halle gehörte den Kleeblättern klar die Anfangsphase, als sie rasch mit 5:0 (8.) voranmarschiert waren. Doch die Kuhle-Boys präsentierten sich in der Folge widerspenstiger als gedacht und boten dem Favoriten mächtig Paroli. Die Mannen von TuS-Linienchef Tim Kullmann gestalteten die Partie bis zur 40. Minute (21:21) völlig offen.

Das war kein Ruhmesblatt und wir können froh sein, dass es gereicht hat.

Lars Jankowski, RWO-Trainer

RWO-Trainer Lars Jankowski zieht den Hut vor der Alstadener Leistung

„Mit zwei, drei Pfiffen mehr in unsere Richtung hätten wir sie vielleicht noch länger gestresst. So oder so müssen wir uns nicht grämen. Die Jungs haben absolut geliefert und eine couragierte Leistung gezeigt. RWO ist mit seiner individuellen Qualität schwer beizukommen. Gratulation zum Sieg“, maß der „Bomber“ nach dem Abpfiff der eigenen Vorstellung die größte Bedeutung bei.

„Alstaden hat hier eine richtig gute Partie gemacht. Nachdem sie voll offensiv auf eine 3:3-Deckung umgestellt hatten, ging uns die Bindung zum Spiel ab. Außerdem fehlte die Bereitschaft, da hinzugehen, wo es weh tut. Das war kein Ruhmesblatt und wir können froh sein, dass es gereicht hat“, hakte RWO-Trainer Lars Jankowski die 60 Minuten unter der Kategorie Arbeitssieg ab.

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RWO: Grzesinski, Savonis; Krecker, Krings (5), J. Schröder (8), Wagner, Janduda (2), D. Janus (4), J. Drathen (1), Woyt, Hanenberg (3), Heitzer (2), Schoofs, Handschke (5/3), R. Werner (5), Bühne.
TuS 87/97: Vöpel, Zorawik; Schlinkert (5), Sehr, Chr. Saure, Schmitt, Stephan, Gast, Giepmann (6), Jany (1), Richter (2), Stattrop (4), Weidner (2), Peich (8/1).