Zusammenfassung
- Der Saisonauftakt der Mülheimer Galopprennbahn 2025 hatte einen dramatischen Moment.
- Jockey Miguel Lopez wurde auf die Bahn geschleudert.
- Er wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, die Ärzte diagnostizierten sechs gebrochene Rippen.
Auf diesen Tag in Mülheim hatten sich die Freunde des Galopprennsports schon lange gefreut, nur Jockey Miguel Lopez wird ihn so schnell nicht vergessen: Die ersten Rennen der Mülheimer Galoppsaison 2025 am Raffelberg am Sonntag hatten es sportlich wahrlich in sich, doch Schreckminuten gab es auch: Lopez stürzte, blieb länger regungslos liegen und wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Diagnose: sechs gebrochene Rippen.
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Kurz nach dem Start des letzten Rennens wurde Miguel Lopez aus dem Sattel des Debütanten „Zafir“ geschleudert, er ging hart zu Boden und blieb dort regungslos liegen. In auf den Galopprennsport spezialisierten Online-Foren gab es erste Einträge: „Oh Gott, hoffentlich geht es Miguel gut“, war dort zu lesen. Oder: „Das sah echt übel aus.“ Schnell eilten Sanitäter herbei, kurz darauf dann eine Durchsage über die Lautsprecher: „Miguel Lopez steht und konnte mit eigener Kraft in den Rettungswagen steigen.“ Erleichterung beim Mülheimer Publikum. Schließlich ist der 40-Jährige in der Stadt bekannt und wohnhaft, er gehört zum Team des Mülheimer Trainers Marcel Weiß.

Mülheimer Galopprennbahn: Sturz hätte noch schlimmer enden können
Im Krankenhaus erfolgten dann weitere Untersuchungen, diagnostiziert wurden sechs gebrochene Rippen (Rippen 4 bis 10). Das Krankenhaus durfte Lopez am Montag wieder verlassen. „Ich bin gerade wieder zu Hause angekommen“, sagte der Schweizer am Montagnachmittag auf Nachfrage von GaloppOnline.de. „Ich war über Nacht im Krankenhaus. Gestern wurde ein CT gemacht und heute noch einmal die Lunge geröntgt. Es war zum Glück kein Blut drin“, sagte Lopez weiter. „Die Rippen liegen schön, das heißt sie sind nicht verschoben und deshalb durfte ich nach Hause.“ Glück im Unglück also, Lopez hätte sich beim Sturz weitaus schlimmere Verletzungen zuziehen können. Schließlich stürzte er auf den Kopf und klagte über Kieferschmerzen. Nun müsse er sich erst einmal erholen.
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Beim Rennclub Mülheim freuten man sich dennoch über den Saisonauftakt „auf einer sehr gut besuchten Galopprennbahn. Die Sonne strahlte, die Stimmung war bestens“, so Präsident Dr. Michael Bergmann. Im Raffelberger Aufgalopp, dem mit 13.000 Euro dotierten Tageshöhepunkt über 1400 Meter, glänzte Lokalmatador „Two Tribes“ des Stalles Phantom unter Jockey Thore Hammer-Hansen. Der Mülheimer Trainer Axel Kleinkorres hatte den Hengst bestens vorbereitet. Zur Freude seines siegreichen Reiters: „Mit ihm habe ich zweijährig schon in Iffezheim gewonnen“, lobte Hammer-Hansen seinen vierbeinigen Partner, auf den es für den Sieg 5,5:1 gab.


