Der Fußball-Sonntag in der Kray-Arena war für den Landesligisten 1. FC Lintfort offenbar teuer. Dabei schmerzte die unnötige 1:2-Niederlage gegen einen eher bieder auftretenden Gegner weniger als eine mögliche schwere Verletzung. Innenverteidiger Simeon Louma musste kurz vor der Halbzeit nach einer Blessur ohne Gegnereinwirkung vom Kunstrasen. Beim 24-jährigen ehemaligen Junioren-Bundesligaspieler vom MSV Duisburg und Rot-Weiss Essen besteht der Verdacht auf Kreuzbandanriss.
Simeon Louma musste nach der Zeit beim FC Kray auch schon lange aussetzen
Der Abwehrspieler hatte in seiner Karriere schon einmal wegen einer Knieverletzung mehr als ein Jahr aussetzen müssen, bevor er im vergangenen Sommer beim 1. FC Lintfort vorstellig wurde. In der Spielzeit 2022/23 hatte Louma für den FC Kray immerhin acht Oberligaspiele bestritten.

Der kantige Verteidiger wird am Sonntag (15 Uhr, Franzstraße) gegen den Tabellenvierten Blau-Weiß Mintard beileibe nicht der einzige schmerzhafte Ausfall sein. In der Offensive sind weiter Andre Rieger und Carlos Pin nicht einsatzfähig. Dazu kommt Robin van Radecke mit muskulären Problemen. Neben Innenverteidiger Lars Hoffmeister ist nun auch Rechtsverteidiger Jonas Haub, in der Regel ein Leistungsträger im Team von Meik Bodden, in Urlaub.
1. FC Lintfort tritt gegen Mintard mit einem dünnen Kader an
„Unser Kader ist wirklich dünn bestückt“, gibt Coach Bodden zu. Es wird allerdings keine Option sein, den Vereinschef ins Aufgebot zu berufen. Lintforts 1. Vorsitzender Kevin Hippert hatte bekanntlich am vergangen Sonntag in der Kreisliga-B-Reserve ausgeholfen. Dem schuss- und kopfballstarken Mittelstürmer gelangen beim 3:0 in Millingen sogar zwei Treffer.
Trainer des 1. FC Lintfort wechselt zum GSV Moers II
Aktuell spielt das Team noch um die Rückkehr in die Kreisliga A, hat aber aufgrund eines Trainerwechsels Personalprobleme. Lintfort hatte bekanntlich vergangene Woche Jose Antontio Garrido Mira vor die Tür gesetzt. Der 54-jährige Spanier übernimmt nun den GSV Moers II und nimmt dem Vernehmen nach einige Lintforter Reservekicker mit an die Filder Straße.


