Bettina Grenz-Klein und „ihr“ TuS Lintfort – das passt einfach zusammen. Die langjährige Trainerin bleibt auch in Zukunft dem Verein vom linken Niederrhein treu. Bettina Grenz-Klein hat ihren Vertrag verlängert und wird auch in der kommenden Spielzeit 2026/27 in der Verantwortung stehen. „Für uns war klar, dass wir gerade in der augenblicklichen Situation der Trainerin das uneingeschränkte Vertrauen aussprechen und den Vertrag verlängern“, erklärt Judith Egelhof, 2. Vorsitzende des TuS Lintfort. Bettina Grenz-Klein wird als Wertschätzung ihrer jahrelangen erfolgreichen Arbeit nun sogar mit einem unbefristeten Vertrag ausgestattet. Und dies im schweren Abstiegskampf.

Judith Egelhof: „Für uns war klar, dass wir gerade in der augenblicklichen Situation der Trainerin das uneingeschränkte Vertrauen aussprechen.“

„Wir haben den Vertrag unbefristet abgeschlossen. Solange Bettina die Trainerin beim TuS Lintfort bleiben möchte, kann sie ihre Tätigkeit mit unserer vollen Unterstützung auch ausüben“, erklärt Judith Egelhof den durchaus ungewöhnlichen Schritt mitten im derzeit nervenaufreibenden Abstiegskampf. Die Trainerin selber findet immer noch Spaß an der Arbeit mit ihrem jungen Team, auch wenn es derzeit gar nicht rund läuft. Der TuS Lintfort ist bekanntlich seit dem vergangenen Wochenende, nach der mittlerweile achten Niederlage in Serie, erstmals in der Saison überhaupt auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. „Die Zusammenarbeit mit der Mannschaft ist immer noch spannend. Wir haben eine extrem hohe Trainingsbeteiligung, die Mädels sind trotz der Niederlagenserie immer noch konzentriert und mit Freude dabei. Wir werden alles geben, um den Klassenerhalt zu schaffen“, zählt Trainerin Grenz-Klein die Gründe für ihre Verlängerung auf.

Sport, Frauenhandball, 2. Bundesliga: TuS Lintfort - HCD Gröbenzell.
Muss an der Seitenlinie stets die richtigen Entscheidungen treffen: Bettina Grenz-Klein vom TuS Lintfort.© FUNKE Foto Services | Oleksandr Voskresenskyi

Bettina Grenz-Klein lebt und liebt ihren TuS Lintfort bereits seit Kindertagen – erst als Spielerin, später als Trainerin. Als „Chefin“ an der Seitenlinie geht sie im kommenden Sommer in ihre 26. Saison, feiert in diesem Jahr sogar ihr 50. Vereinsjubiläum. „Dass mir der Vorstand soviel Vertrauen entgegen bringt und mich mit so viel Engagement unterstützt, ist im Bundesligahandball eher ungewöhnlich. Wir haben hier beim TuS Lintfort einiges aufgebaut und ein tolles Umfeld für junge Spielerinnen geschaffen. Das werde ich liga-unabhängig fortführen,“ blickt die 59-Jährige in die Zukunft. Die Trainerin soll aber künftig bei ihrer Arbeit noch Unterstützung bekommen. Der TuS Lintfort sucht derzeit eine engagierte Person für den Posten des Co-Trainers. Interessenten dürfen sich gerne direkt bei Bettina Grenz-Klein melden oder einfach mal beim Training vorbeikommen.