Jürgen Schuberts letzter Gruß war kein stiller. Aus den Boxen kamen „Hells Bells“ von AC/DC, beim Auszug aus der Kapelle direkt im Anschluss an die Trauerfeier in der Kapelle des Südfriedhofs an der Wiescherstraße. Jürgen Schubert machte sich auf den letzten Weg - und viele waren an diesem Dienstagmorgen dabei, um von ihm Abschied zu nehmen.

Am Montag der vorigen Woche hatte der Herner EV bekannt gegeben, dass der langjährige Geschäftsführer des Vereins und der Gysenberghallen GmbH im Altern von 60 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist - und seine Beerdigung an diesem Dienstag, so hieß es in einer weiteren Bekanntmachung, sollte eine „bunte Veranstaltung“ werden.

Träger von HEV- und Schalke-Trikots waren dabei, einige Trauergäste waren auch in Motorradkleidung gekommen. Aber das Gedenken an Jürgen Schubert stand an diesem Mittag im Vordergrund. Mehrere hundert waren es, die gekommen waren, um Abschied zu nehmen von Jürgen Schubert, dem Macher des Herner EV, in dessen Zeit auch die Eishalle am Gysenberg in den Besitz des Vereins übergegangen war.

Jürgen Schubert hatte ab 2011 beim Herner EV Verantwortung übernommen. In seine Zeit beim HEV fielen unter anderem die Gründung des Eishockey-Verbandes NRW als eigenständigem Verband für diese Sportart, und er gehörte zu den treibenden Kräften bei der Gründung der Eishockey-Oberliga Nord.