Dass die Partie der Herren des Club Raffelberg in der 2. Hockey-Bundesliga bei Spitzenreiter DS Düsseldorf deutlich mit 2:9 (0:5) verloren gegangen ist, war am Samstag nur noch eine Randerscheinung. Zu groß waren die Sorgen, die sich Trainer Tim Leusmann und die übrigen Spieler um Luke Hoffmann gemacht hatten. Denn der CR-Spieler stürzte, wollte sich abstützen – und brach sich dabei seinen Arm. „Es war sofort zu sehen, dass er sich dabei verletzt hatte“, berichtet der Coach. Das Spiel war daraufhin für 20 Minuten unterbrochen und ein Krankenwagen kam aufs Spielfeld, um den verletzten Duisburger Spieler ins Krankenhaus zu bringen.

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Sportlich war dieses Spiel bereits nach dem ersten Viertel verloren, als der CR mit 0:4 zurücklag. „Der DSD hat sich in der Winterpause noch einmal verstärkt. Aktuell ist das kein Gegner, mit dem wir mithalten müssen“, sagt Leusmann. Die beiden Tore für Raffelberg in dieser Partie hatten Mats Langhanki und Nils Basfeld erzielt.

Tags darauf hellten sich die Raffelberger Mienen aber wieder auf – zumindest in der zweiten Halbzeit des Auswärtsspiels beim Bonner THV. Denn die Duisburger drehten einen 1:3-Pausenrückstand dank einer starken Willensleistung noch in einen 5:3-Sieg. Zunächst sah es allerdings nicht so gut aus. Nach zwölf Minuten lagen die Bundesstädter, mit denen sich der CR in den letzten Jahren viele entscheidende Duelle geliefert hatte, mit 2:0 vorne. Florian Schirmer gelang zwar der Anschlusstreffer, doch beinahe mit dem Pausenpfiff erhöhte Bonn auf 3:1. Die Drittel drei und vier gehörten dann aber den Duisburgern: Tim Basfeld, Mats Langhanki, Arne Kill und Christopher Jones sorgten für den wichtigen Sieg. Dennoch beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang nur einen Punkt.

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Bei den CR-Damen läuft es wohl darauf hinaus, dass das übernächste Spiel zu Hause gegen den SC Frankfurt 80 am 3. Mai darüber entscheiden wird, ob sie als Letzter oder Vorletzter in die Play-downs der 1. Bundesliga gehen werden. Die Duisburgerinnen haben aktuell ihr Heimspiel gegen den Bremer HC mit 0:2 (0:0) verloren. Die Hanseatinnen wären nach aktuellem Punktstand zwar der Play-down-Gegner der Raffelbergerinnen, haben nun aber alle Chancen, sich noch für das Viertelfinale zu qualifizieren. „Wir müssen mitnehmen, dass wir hier auf Augenhöhe gespielt haben und genügend Gelegenheiten hatten, um in der ersten Halbzeit in Führung zu gehen“, sagt Trainerin Susi Wollschläger. „Bremen hat zwei Unachtsamkeiten zu Beginn des dritten Viertels bestraft.“ Auch im Anschluss hatte Raffelberg Chancen und kurze Ecken, die einen Ausgleich möglich gemacht hätten. Am Samstag, 2. Mai, steht nun zunächst die Partie beim Düsseldorfer HC auf dem Plan.