Angesichts des von der Sportkommission Rollhockey im Deutschen Rollsport- und Inlineverband eher diskret verbreiteten Regelung, dass bei Punktgleichheit in einer Abschlusstabelle nun doch die Tordifferenz statt des direkten Vergleichs zählt, kann Bundesligist RESG Walsum das am Wochenende gestartete Play-off-Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft mit sehr geringer Spannung verfolgen. Die durch diesen Umstand nur Tabellenzweiter gewordenen Roten Teufel konnten sich vorab schon ausrechnen, auf wen sie im Halbfinale treffen, für das sie durch den in diesem Jahr erstmals zur Anwendung kommenden Modus ja bereits qualifiziert sind.
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Es wird, und dafür braucht es keine prophetischen Fähigkeiten, der Erzrivale RSC Cronenberg sein. Die Wuppertaler, Dritter der Vorrundentabelle, kamen zum Viertelfinalauftakt im Schongang zu einem 8:0-Erfolg beim RSC Darmstadt, der im Endspurt der Punktrunde noch nahezu sensationell den RHC Recklinghausen überholt hatte und Sechster geworden war. Die Hessen werden auch am kommenden Samstag in Cronenberg ohne Chance sein und sich dann in die Sommerpause verabschieden. Der Umstand, auf den letzten Drücker eine Art von Wettbewerbsfähigkeit erreicht zu haben, könnte die Motivation, auch in der kommenden Saison erstklassig zu spielen, freilich enorm erhöhen.
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Spannender dürfte das zweite Viertelfinalduell sein. Hier haben es der Tabellenvierte IGR Remscheid und der auf Platz fünf gelandete TuS Düsseldorf-Nord miteinander zu tun, wobei die Unterrather in eigener Halle mit einem 5:3-Sieg vorlegten. Remscheid muss nun beide Heimspiele am Samstag und Sonntag gewinnen, um doch noch im Halbfinale auf Titelverteidiger und Vorrundensieger Germania Herringen zu treffen. Die Halbfinals steigen am 2., 9. und (bei Bedarf) 10. Mai. Am 16. Mai startet die Finalserie, in der die RESG – ein eigenes Weiterkommen vorausgesetzt – nur dann Heimrecht im entscheidenden dritten Spiel hätte, wenn Herringen zuvor an wem auch immer scheitert.
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Die RESG hat die lange spielfreie Zeit am Samstag ihrerseits mit einem Testspiel überbrückt. Spielertrainer Miquel Vila und seine Mitstreiter reisten dafür eigens nach Nordfrankreich, wo sie auf CP Roubaix trafen. In einem Vergleich über dreimal 20 Minuten gegen den Tabellenachten des Championnat de France gab es einen 11:8-Erfolg.




