Die Wahrscheinlichkeit, dass die HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen Handball-Oberligist bleibt, hat sich in der Osterpause nochmals erhöht. Der TV Geistenbeck, aktuell Zehnter in der Parallelgruppe, hat seinen Rückzug zum Saisonende erklärt. Damit stehen die Mönchengladbacher als Absteiger fest. Das nicht konkurrenzfähige Schlusslicht MTG Horst (0:40 Punkte, minus 412 Tore) könnte somit ab dem 30. Mai in der Relegation antreten. Für die Vorletzten aus den Gruppen 1 und 3 wären die Essener ein willkommener Gegner.

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Dass die HSG VeRuKa im Kampf um den Klassenerhalt nachsitzen muss, ist möglich. Sofern die Mannschaft von Mirko Szymanowicz aber ihre März-Leistungen im April und Mai bestätigen kann, stehen die Chancen auf Rettung sehr gut. Aktuell haben die Rumelner zwei Punkte Vorsprung auf den Vorletzten DJK VfR Saarn und zudem noch das Spiel gegen die Turnerschaft Grefrath in der Hinterhand, deren Abstieg schon am Wochenende besiegelt sein könnte. VeRuKa steht am Samstag (18 Uhr) auswärts vor einer hohen Hürde. Denn nach dem Abstieg aus der Regionalliga und der „Fusion“ mit der zweiten Mannschaft hat sich der MTV Rheinwacht Dinslaken längst gefunden und schöpft sein Potenzial aus. „Der MTV ist so eine Art Mannschaft der Stunde“, sagt Szymanowicz angesichts der 10:2 Punkte, die der Tabellensiebte zuletzt einsammelte: „Sie sind sehr gut besetzt, etwa mit Maximilian Reede oder Nils Kruse. Lukas Mertens bringt eine sehr Dynamik ein. Und Philipp Tuda ist nach seiner Verletzung ja auch wieder dabei.“ In Harald Jakobs, der mit seinem Sohn Robert das Trainer-Duo bildet, haben die Dinslakener zudem eine Legende auf der Bank. Der 65-Jährige, früher für Hamborn 07 am Ball, führte den MTV 2019 sensationell zur Regionalliga-Meisterschaft.

Der Stärke des Kontrahenten zum Trotz will Szymanowicz den nächsten Schritt zum Klassenerhalt machen und den Druck auf die erst am Sonntag spielenden Saarner weiter erhöhen: „Wir wollen an unsere guten Leistungen anknüpfen und unsere kleine Serie ausbauen. Es wird richtig schwer, aber wir fahren nach Dinslaken, um zu punkten.“ Fabian Fenzel, Henning Tervoort und Mats Wiedemann fallen weiterhin aus. Nils Schmitz trainiert wieder, ein Einsatz in der Douvermannhalle dürfte aber wohl zu früh kommen.

kök