Es wäre eigentlich fair gewesen, Jan Meier vorzuwarnen. Denn der Autor dieser Zeilen sah während des Interviews schon die Spieler von Schacht 11 Bottrop mit der großen Sektflasche auf ihren Trainer zulaufen. Der hatte dann keine Chance mehr und bekam die volle Ladung des süßen Blubberwassers ab.
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„Ach, das macht doch auch Spaß“, sagte Meier lachend, als er mit völlig durchnässtem Shirt das Gespräch fortsetzte. Nach dem 5:1 im Hinspiel der Aufstiegsrelegation hatte seine Mannschaft auch im zweiten Vergleich mit der SG Oberhausen 92 fünf Tore erzielt und durfte nach dem 5:4 (1:0)-Sieg im zweiten Jahr des Bestehens den ersten Aufstieg feiern.
Schacht-11-Coach lehnte vorzeitige Glückwünsche ab
Viele hatten dem Coach schon nach dem 5:1-Erfolg im Hinspiel zum Aufstieg gratuliert. „Das habe ich alles abgelehnt und gesagt, dass der Aufstieg erst heute perfekt ist. Es hat im Fußball schon alles gegeben, gerne mal bei Fortuna Düsseldorf nachfragen“, schmunzelte der Schacht-Coach - und räumte einen Fehler ein.
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„Ich wollte ja eigentlich Meister werden. Ich kannte die Liga aber nicht, weil ich ursprünglich aus dem Kreis Gelsenkirchen komme. Den Fehler mache ich auch nie wieder“, sagte Meier. Denn: „Es war eine geile Liga mit mehr Mannschaften auf hohem Niveau als ich vorher dachte. Es gab sechs, sieben Teams auf Augenhöhe plus welche, die einen immer ärgern konnten. Für eine Kreisliga C schon richtig gut.“
„Momente, die für immer bleiben“: So fasst der Coach die Saison zusammen
Seine erste Saison als Seniorencoach wird er daher nie vergessen. „Da waren so viele Momente dabei, die für immer bleiben werden: der Last-Minute-Sieg gegen Concordia, beide Spiele gegen Bospurus.“

In der Kreisliga B ist der Coach allerdings nicht mehr mit dabei. Er übernimmt die Damen des BV Rentfort. „Ich bin dort auch Geschäftsführer und das war eh immer ein Doppel-Akt“, erklärt Meier. Max Rosch soll bei Schacht 11 übernehmen.
Coach geht und traut der Mannschaft eine gute Rolle zu
Dem Team traut er auch eine gute Rolle in der Kreisliga B zu. „Sie werden wieder oben mitspielen, wenn sie sich auf ein vernünftiges Training verständigen können.“
Am Sonntag konnte Schacht auch eine schwache erste Halbzeit überleben und führte trotzdem mit 1:0. Damit war praktisch alles entschieden. Per Doppelschlag drehte Oberhausen das Spiel, doch mit dem 2:2 lief alles in Richtung der Bottroper, die auf 4:2 davonzogen. Der Rest war nur noch Sache der Statistiker.





