Kein Getrampel, kein Getöse, kaum Polemik, stattdessen sachliche Kritik: Bei der gut dreistündigen Versammlung des VfL Bochum am Mittwochabend im Ruhrcongress gab der Zweitligist ein gutes Bild ab - und zwar sowohl die 1027 erschienenen Mitglieder als auch die Führung des Klubs.
Sebastian Schindzielorz, der für den Kader verantwortliche Sport-Geschäftsführer, stand bei der nur rund 45-minütigen Aussprache im Fokus. Ein begnadeter Redner ist der 40-Jährige sicherlich nicht, mit seinem eher unkonkreten Bericht zur sportlichen Lage konnte Schindzielorz niemand mitreißen. Doch der Manager zeigte, ebenso wie Präsident Villis, Souveränität, als er ins Kreuzfeuer der Kritik genommen wurde.





